Feuerwehr aktuell - 2019

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Gemeinsame 24h-Übung der Jugendfeuerwehren Weyer und Werschau mit Münster – Kinderfeuerwehr absolviert „Tatze“

Wie gut die überkommunale Kooperation der Hilfsorganisationen auch innerhalb des Landkreises bereits bei den Jüngsten klappt, zeigte die aktuelle 24h-Übung der Jugendfeuerwehren Weyer und Werschau mit Münster von Samstag, 07.09. bis Sonntag, 08.09.2019, die zusammen in Weyer übten. Nach dem Einrichten der Unterkunft in der Volkshalle in Weyer wurde schnell klar, dass es bei einem 24h-Dienst eher Ruhe-, denn weniger Schlafphasen gibt.

Bereits das Mittagessen rief die Gemeinschaft zum ersten Mal auf den Plan - wenngleich ein leckerer Plan - denn Bratwurst und Pommes erfreuten auch die Teilnehmer/innen der Kinderfeuerwehr, die sich zusammen mit der Jugendfeuerwehr zu Tisch begaben, nachdem sie vorher schon miteinander spielen und sich anfreunden konnten.
Somit waren gleich drei Feuerwehrgenerationen in Weyer versammelt, die Feuerwehrleute, die Jugend- und die Kinderfeuerwehrler - die an diesem Tag ihr erstes Feuerwehrleistungsabzeichen absolviert haben - die “Tatze”.

Doch direkt nach dem Mittagessen ging es los mit dem ersten Alarm. eine Brandmeldeanlage hatte ausgelöst, doch es war zum Glück “nur” ein Fehlalarm, der dennoch den vollen Einsatz der Jugendfeuerwehrler abforderte, denn bis zur Prüfung des Fehlalarms und der Rücksetzung der Brandmeldeanlage und Rückmeldung an die Leitstelle(Übung) mußte ja von einem “echten” Einsatz ausgegangen werden. Doch ohne Pause ging es weiter zu einem PKW-Unfall mit dem Einsatzstichwort “H KLEMM 1 Y” und so konnten die jungen Einsatzkräfte direkt ihr Theoriewissen in die Praxis übertragen und wussten sofort, dass es sich dabei um eine technische Hilfeleistung mit eingeklemmter/n Person/en handelt und konnten sich auf das Einsatzgeschehen einstellen.

Der Gerätewagen aus Villmar unterstützte technisch und brachte hydraulisches Rettungsgerät mit zum Einsatzort. So wurde erneut aus Theorie praktischer Lehrunterricht unter Einsatzbedingungen - denn wenn man selbst das Knacken und Knirschen des Metalls oder das Zerspringen der Scheiben miterlebt und sieht, wie eine eigentlich stabile Fahrzeugkarosse eröffnet werden kann, dann sind dies bleibende Eindrücke, die - bei allem ernsten Hintergrund der Thematik - begeistern.

Der Verlauf einer technischen Hilfeleistung wurde exemplarisch vorgeführt und die damit zusammenhängenden Einsatzabläufe und -anforderungen vermittelt - und natürlich die eingeklemmte Person erfolgreich gerettet und der weiteren Betreuung und Versorgung zugeführt. Noch während der Rettung aus dem Fahrzeug wurde von Zeugen eine weitere - offensichtlich unter Schock stehende - Person gemeldet und dank guter Hinweise schnell gefunden und ebenfalls versorgt.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz und so galt es, nach der Rückkehr in die Unterkunft, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen und sich um das Abendessen zu kümmern. Noch während der Vorbereitungen zum großen Pizzabacken kam der nächste Einsatz dazwischen, eben wie auf einer richtigen Feuerwache auch . . . 

Alarmiert wurde nun zu “H GEFAHR 1”, einem Gefahrstoffaustritt mit verletzter Person und das auch noch im Gefahrenbereich. Im Rahmen der alljährlichen Gemeinschaftsübung wurde die Jugendfeuerwehr Münster mit hinzu alarmiert. Somit konnte mit gemeinschaftlicher Einsatzpower das Düngespritzmittel aus einem undichten Ventil aufgenommen und ein Eindringen in das Erdreich verhindert werden. Der Aufgabenbereich des Umweltschutzes konnte so anschaulich verdeutlicht werden. Unter Atemschutz konnte somit der Gefahrstoff erfolgreich abgebunden und die zum Glück nur verletzte Person aus dem Gefahrbereich begleitet werden.

Gemeinschaftlich wurde dann der Pizzaeinsatz mit Münster, Werschau und Weyer am Pizzaofen erfolgreich abgearbeitet und die Münsterer rückten wieder nach Hause ab.
Zum besseren Kennenlernen untereinander wurde im Rahmen einer Schnitzeljagd bewußt auf die Mischung der beiden Jugendfeuerwehrler/innen aus beiden teilnehmenden Orten geachtet. Die Aufgabe war das Auffinden von Verstecken mittels Koordinaten - alle Schnipsel wurden gefunden und ergaben ein Bild der teilnehmenden Fahrzeuge beider Wehren. Die Ruhephase nach der erfolgreichen Jagd wurde dann jäh durch einen Flächenbrand kurz vor Mitternacht gestört. Ein weiterer Fehlalarm und die Beseitigung einer Ölspur forderten dann doch die Reserven aus den Jugendlichen heraus, bevor es dann zum gemeinsamen Frühstück ging. Die 19 Jugendfeuerwehrlerinnen sprudelten vor Begeisterung und dem Erlebten und waren glücklich nach diesem spannenden Wochenende, gleichzeitig ein Eindruck in die möglichen Szenarien der “echten” Feuerwehren. Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer/innen, die rund um die Übung für die Kinder gesorgt haben und bei der Durchführung der jeweiligen Übungen mit Rat und Tat zur Seite standen.

Die Kinderfeuerwehr legte das Abzeichen der Kinderfeuerwehr “Tatze” in den Stufen 1-4 ab. Die Kinderfeuerwehr führt die Kinder sicher und behutsam an den richtigen Umgang mit Feuer, dem Notruf und weiteren feuerwehrtechnischen - kindgerechten - Übungsinhalten. Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen an diesem Wochenende.
Mehr Informationen zu den Angeboten der Wehren unter : www.FF-Weyer.de und www.Feuerwehr-Werschau.de
(Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de)




Jugendfeuerwehr Werschau nimmt an ihrem ersten Festzug teil

Das, was für die altgedienten Feuerwehrleute schon fast Routine ist, war für die aktuellen Jugendfeuerwehrleute aufregend. Sie konnten am Sonntag, 01.09.2019 am Festzug in Dehrn teilnehmen, der anlässlich des 50jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehren sowie 20jährgen Bestehens des Blasorchesters der Feuerwehr Dehrn ausgerichtet wurde.
Der Zug war mit rund 20 Jugendfeuerwehren unterwegs auf einer Länge von eineinhalb Kilometer durch Dehrn - die Straßen waren gesäumt von zahlreichen Schaulustigen und vielen Feuerwehrfreunden. Festzüge haben eine lange Tradition und sind eine schöne Möglichkeit der Darstellung in der Öffentlichkeit. Mit großer Freude nahmen die Kinder - unterstützt von schmissiger Marsch- und Unterhaltungsmusik der drei teilnehmenden Kapellen - schnell den Gleichschritt auf und konnten dem Trommelschlag folgend ein harmonisches Bild abgeben. Das, was die Festzüge ausmacht, freut sich Gemeindejugendfeuerwehrwart Patrick Druck, ist die Geselligkeit und die Kameradschaftspflege vor während und vor allem nach der Veranstaltung.

Über die nächsten Veranstaltungen informiert auch der Veranstaltungskalender auf der Seite des Kreisfeuerwehrverbandes unter www.Kreisfeuerwehrverband.net. Die Feuerwehr Werschau, die immer donnerstags zusammen mit Kindern aus Niederbrechen die Übungsstunden am Feuerwehrhaus in Werschau abhält, freut sich über interessierte Jugendliche im Alter ab 10 Jahren. Natürlich ist die Teilnahme an Festzügen nur ein kleiner Teil im umfangreichen Angebotsspektrum der Jugendfeuerwehren. Informationen auch unter www.Feuerwehr-Werschau.de, www.Feuerwehr-Niederbrechen.de und www.Feuerwehr-Oberbrechen.de. (Text: Peter Ehrlich / Foto: Patrick Druck (Gemeindejugendfeuerwehrwart Brechen))


Werschauer Kirmes mit abwechslungsreichem Programm - Die Werbung hat begonnen!

Die Freiwillige Feuerwehr ist in diesem Jahr Ausrichter der Werschauer Kirmes vom 20. - 23. September.

Mit dem Stellen der Ortseingangstafeln wird nun auch die Öffentlichkeit auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht.
Die Lose für die große Kirmestombola werden ab Ende August im Vorverkauf angeboten, als Hauptpreise winken 250,00 €, 100,00 € und 50,00 € Bargewinne.

Festverlauf:
Nach dem Stellen des Kirmesbaumes am Kirmesfreitag, 20.09.2019 ab 18:30 Uhr eröffnet unser Bürgermeister Frank Groos zusammen mit dem 1. Vorsitzenden Andreas Eufinger die Kirmes. Ein gemütliches Beisammensein vor dem Dorfgemeinschaftshaus schließt sich an.

Das Kirmeshochamt findet am Kirmessamstag, 21.09.2019 um 17:00 Uhr in der Werschauer St. Georg Pfarrkirche statt, es wird mitgestaltet durch den Kirchenchor.
Um 20:00 Uhr startet im Dorfgemeinschaftshaus die "3. Werschauer Kirmes-Hüttengaudi" mit der Partyband „Weiltaler“, die mit Sängerin Simone den Saal so richtig einheizen wird. In den Hütten gibt es köstliche Getränke wie Weizenbier vom Fass und Longdrinks.

Der Kirmessonntag, 22.09.2019 wartet mit einem bunten Programm für die ganze Familie auf seine Besucher. Um 10:30 Uhr beginnt der Frühschoppen im Dorfgemeinschaftshaus. Das Entenbemalen und Kinderschminken beginnt um 11:00 Uhr bevor es dann um 11:30 Uhr zum Mittagessen übergeht. Um 13:30 Uhr startet das Vorrennen der Kinderenten und um 14:00 Uhr warten Kaffee und Kuchen auf ihren verzehr. Um 15:30 Uhr startet dann das 6. Werschauer Entenrennen auf dem Wörsbach, bevor der Tag um 17:30 Uhr mit der Tombola und Preisverleihung zu Ende geht.

Die Kirmes findet ihren Abschluss mit einem Frühschoppen in den Werschauer Gaststätten am Kirmesmontag, 23.09.2019.
Die Feuerwehr Werschau freut sich auf zahlreichen Besuch und schöne Kirmestage.



Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung der Feuerwehr Werschau üben zusammen

Ein bisschen aufgeregt waren wohl sowohl die kleinen als auch die großen Teilnehmer/innen bei der Übung am Donnerstag, 23.08.2019 auf dem alten Sportplatz in der Brecher Gemarkung.
Für die Jugendfeuerwehr, die aus Kindern aus Niederbrechen und Werschau besteht, die sich jede Woche donnerstags bei der Feuerwehr in Werschau zum Üben trifft, wurde es spannend.
Alarmiert wurde zu Beginn der Übungsstunde "Böschungsbrand mit vermissten Personen" - es erfolgte die Anfahrt mit vier Fahrzeugen in das Übungsgebiet.

Angenommen war ein Szenario, bei dem Jugendliche auf die Idee kamen, die Brennbarkeit von trockenem Gras zu prüfen, was jedoch dank aufkommender Böen eskalierte und nicht mehr alleine zu löschen war - schnell stand die angrenzende Böschung in Flammen - was von einem Spaziergänger wahrgenommen wurde, der die Kinder noch zur Rede stellen wollte, die jedoch "stiften" gingen - er alarmierte die Feuerwehr und nahm kurz drauf Schreie wahr.
Diese Informationen gab er an die anrückenden Kräfte weiter, die sich nach kurzer Lageeinschätzung in zwei Gruppen aufteilte. Die eine Gruppe übernahm die Brandbekämpfung, während die zweite Gruppe die Suche nach den Kindern in Angriff nahm.
Es ging bei der Übung um die richtige Einschätzung  der Einsatzlage, taktisches Einteilen der Kräfte, Lageüberwachung und ggf. Heranführung weiterer benötigter Kräfte und Versorgung der eingesetzten Kräfte und Betroffenen.

Die Besonderheit war bei dieser Übung, dass die Kinder sich ohne Sicht per Funk verständigen mussten und so die doch etwas andere Kommunikation des BOS-Funkens im Vergleich zu einem Handytelefonat kennenlernten.
Doch die Kinder waren nicht alleine - die Mitglieder der Einsatzabteilung führten sie behutsam und geduldig durch die gestellten Aufgaben - so war das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Suche nach den vermissten Personen erfolgte mit größter Sorgfalt, auch zum Schutze der Kinder im unwegsamen Gelände vor Verletzungen. Mit der Krankentrage konnten dann die Vermissten zur Einsatzleitung verbracht und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Die Jugendfeuerwehrwarte und teilnehmenden Einsatzkräfte freuten sich über den ruhigen und souveränen Verlauf der durchgeführten Übung. Sie zeigt, dass Kinder schon bei der Jugendfeuerwehr Verantwortung übernehmen können und den Blick für Gefahrensituationen bekommen, der sie und ihre Freunde schützen kann.
Nach der Rückkehr ins Gerätehaus in Werschau wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, da die Kinder mit den original Einsatzmitteln der "Großen" arbeiten durften und bei einem Imbiss die Zeit zum gegenseitigen Austausch genutzt.
Eine gute Gelegenheit für die drei jüngsten Jugendfeuerwehrmitgliederinnen, die gleich mit einer tollen Übung begrüßt wurden und sich schon auf ihre erste eigene Übung freuen können, bei der sie dann mitmachen werden.

Bericht: Peter Ehrlich




Gemeindevertreter informieren sich über die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Brechen
 
Ein imposantes Bild bot sich am Dienstag, 13.08.2019 den Gemeindevertretern am Dorfgemeinschaftshaus in Werschau: alle 10 in der Gemeinde verfügbaren Feuerwehrfahrzeuge präsentierten sich in der Abendsonne. Traditionell, dennoch zum letzten Mal in dieser Funktion informierte der im Frühjahr nächsten Jahres aus dem Amt scheidende Gemeindebrandinspektor Markus Schütz die interessierten Gemeindevertreter. Zusammen mit Bürgermeister Frank Groos und vielen Feuerwehrleuten freute man sich über dieses so schon länger nicht da gewesene beeindruckende Bild.
 
„Auslösung Brandmeldeanlage - Hilfeleistung nach Verkehrsunfall - brennender PKW, LKW oder landwirtschaftliche Maschine – Keller unter Wasser, Überschwemmung – Ölspur – Absicherung von Umzügen und Veranstaltungen – Flächenbrand – Rauch aus Wohnung – Türöffnung bei akuter Gefahr.
Diese Stichwörter umschreiben im Groben die Einsatzanforderungen, die seit meinem letzten Bericht die Feuerwehren in Atem hielten. Zwar ist die Einsatzhäufigkeit im Gegensatz zu z.B. 2016 in den vergangenen Jahren etwas zurückgegangen. Dennoch leisten die Feuerwehren immer noch über 100 Einsätze pro Jahr für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brechen, sowie die Durchreisenden auf den uns zugeteilten Autobahnabschnitten.“, so eröffnete Markus Schütz seinen Sachstandsbericht.
 
Mit einer Anzahl von 107 Kameradinnen und Kameraden hält sich die Mannschaftsstärke gegen den landläufigen Trend stabil mit einer leichten Tendenz nach oben. Das liegt zum einen an der tollen Arbeit, die die Ortsteilfeuerwehren leisten, aber auch an den vielfältigen Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Nicht zuletzt aber auch der herausragenden Jugendarbeit, die unseren Nachwuchs auf das Feuerwehrleben vorbereitet und an den Ernst der Einsätze heranführt, führt Schütz weiter aus.
 
Damit Entwicklungen rechtzeitig erkannt werden und die daraus resultierenden Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können, wird in regelmäßigen Abständen der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Gemeinde fortgeschrieben. Dieser weist Gefahrenquellen innerhalb der Gemeinde auf und gibt Lösungsansätze, wie diesen begegnet werden kann. Aktuell befindet sich die neueste Fortschreibung zur Vorlage bei der Brandschutzaufsicht des Landkreises in Limburg. Nach der Abstimmung wird diese den Mandatsträgern zur Beschlussfassung vorgelegt.
 
Die neueste Version enthält unter anderem eine Fortschreibung der Fahrzeugplanung für die nächsten ca. 10 Jahre mit einer Anpassung an die Entwicklungen in den Aufgabenspektren der Feuerwehren. Ebenfalls sind Planungsansätze für den längerfristigen Ausfall von Energieträgern wie z.B. Strom enthalten.
 
Auch die Umstellung der Sirenen auf den Digitalfunk ist Thema des Planes. Bei der Bemessung der Ausleuchtung der Ortsteile durch die vorhandenen Sirenen wurden erhebliche Defizite festgestellt. Sowohl im Bereich Bleidenberg in Niederbrechen als auch am Herrenberg und in den entfernteren Teilen der Kapellenstraße in Oberbrechen kann die gesetzlich vorgeschriebene Warnung der Bevölkerung nicht mehr ausreichend sichergestellt werden, was nicht verwundert, sind die Standorte der Sirenen ja bereits mindestens aus den 50er und 60er Jahren. Die Umrüstung auf digitale Steuergeräte bietet die Gelegenheit, diese Ausleuchtung auf den Prüfstand zu stellen und entsprechend den aktuellen Anforderungen anzupassen. Derzeit ist man in der Planung der notwendigen Haushaltsmittel für das kommende Jahr, damit diese Maßnahmen zeitnah umgesetzt werden können.
 
Die Feuerwehren der Gemeinde wurden mit insgesamt 80 digitalen Alarmempfängern, sogenannten Pagern ausgestattet. Damit sind Dreiviertel der Einsatzkräfte mit modernen Alarmierungsmitteln ausgestattet. Eine Erweiterung der Anzahl der Geräte ist geplant. Mit der Inbetriebnahme der Pager wurde auch die Alarm- und Ausrückeordnung komplett auf den Digitalfunk angepasst.
 
Auch die Ausstattungen und Geräte wurden weiter auf aktuelle Erfordernisse umgestellt und der Technik angepasst. So sind mittlerweile sämtliche Handlampen auf moderne Technik umgestellt. Die neuen Lampen mit LED-Technologie haben mehr Leuchtkraft, bessere und langlebigere Akkus. Und sind noch dazu kostengünstiger in der Unterhaltung.
Auch die Atemschutzgeräte wurden mittlerweile komplett auf aktuelle Modelle umgestellt, so dass die Ersatzteillieferungen für die nächsten Jahre sichergestellt sind. Allerdings wird die Wehren in den nächsten Jahren eine weitere Umstellung beim Atemschutz beschäftigen. Aus Herstellerkreisen hört man, dass die Europäische Regierung eine Umstellung auf die sogenannte Überdrucktechnik beschlossen habe. Die Umsetzung dieser Vorgaben muss im Laufe der nächsten Jahre angefasst werden.
 
Jüngst wurden die Fahrzeuge der Wehren mit Heckaufklebern zur Bildung von Rettungsgassen ausgestattet. Die Aktion wird vom Land Hessen für die Autobahnfeuerwehren unterstützt und soll die Autofahrer darauf aufmerksam machen, dass die Rettungsfahrzeuge nur zum Einsatzort kommen können, wenn sie ausreichend Platz gelassen bekommen.
 
Markus Schütz bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Gemeindegremien und -mitarbeitern in den vergangenen Jahren. Seine Zeit im Ehrenamt des Gemeindebrandinspektors endet nächsten März. Seine neue berufliche Situation erfordert es, dass er sich ihr voll und ganz widme. Da bleibt nicht mehr genügend Zeit für ein so intensives und verantwortungsvolles Ehrenamt, wie das des Gemeindebrandinspektors übrig.
Die neue Situation gibt aber auch Gelegenheit, eingefahrene Wege zu verlassen, ermuntert Schütz und neue Strukturen in der Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und den Abteilungen der Gemeinde zu entwickeln. Die Entlastung des Ehrenamtes ist in aller Munde. „Packen wir es an, damit das Ehrenamt - speziell in der Feuerwehr - eine Zukunft hat“ freut er sich auf die neue Zeit. Der Besuch bei den Feuerwehren der Gemeinde Brechen war für beide Seiten eine willkommene Möglichkeit zum gegenseitigen kennenlernen – hohe Anerkennung zollten die Gemeindevertreter der körperlichen, fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit der Wehren. Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehren unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de, www.Feuerwehr-Oberbrechen.de und www.Feuerwehr-Werschau.de
Text & Foto: Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de 

 


Gemeinschaftsübung mit den Nachbarn – Feuerwehren Werschau und Dauborn

Besorgte Blicke, Anrufe beim Notruf und den ein oder anderen Autofahrer, der seine Hilfe angeboten hatte – das Bild, welches sich den vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmern oder Anwohnern am Donnerstag, 08.08.2019 bot war auch wirklich besorgniserregend.
Bei der angenommenen Übungslage war eine landwirtschaftliche Zugmaschine mit Anhänger nach erfolgter Arbeit auf dem Nachhauseweg, als ein PKW querte und auf der Gabel des Traktors aufgespießt wurde, wobei sich zusätzlich ein Stück Leitplanke in das Fahrzeuginnere bohrte.

Das Übungsszenario hielt zusätzlich drei Betroffene bereit, zwei davon waren eingeklemmt, eine davon war bewußtlos und mussten mittels Rettungsgerät befreit werden, während die dritte Person ansprechbar war.

Während die Werschauer Feuerwehr aus dem Bereich der Ortslage sich der Unfallstelle näherte, kam die Nachbarwehr auf der L3022 aus Dauborn hinzu.

Die Absicherung der Unfallstelle sorgte für einen sicheren Raum für die Einsatzkräfte, die sich nach kurzer Absprache aufteilten und die Sicherung der Unfallfahrzeuge, Versorgung und Betreuung der verletzten Personen sowie das Auffangen ausgelaufener Betriebsmittel und den vorbeugenden Brandschutzes übernahmen.

Hierbei wurde zusätzlich eine Wasserversorgung über den nahegelegenen Wörsbach aufgebaut. Das interessante Übungsszenario forderte den Feuerwehrkräften taktisches und besonnenes Vorgehen, gute Koordination zwischen den Wehren und eingesetzten Kräften und dem verfügbaren Rettungsmaterial ab. 

Beide Wehren freuten sich über diese Möglichkeit der Nachbarschaftskooperation, die so seit langem mal wieder stattgefunden hat und sicherlich wieder intensiviert wird. Beim anschließenden Imbiss im Rahmen der Kameradschaftspflege konnten die Kameraden aus Dauborn jedoch nicht bis zu Ende bleiben, da ein Folgeeinsatz in Neesbach ihre Präsenz erforderte.

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren www.feuerwehr-dauborn.de und www.feuerwehr-werschau.de

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Zur Bildergalerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=10055

 

 


Werschauer Feuerwehr wirft Blick hinter Kulissen des DRK-Brechen

Neugierig und gespannt waren die Kameradinnen und Kameraden der Werschauer Feuerwehr bei ihrem Besuch am Donnerstag, 18.07.2019 beim DRK-Ortsverein Brechen. Zwar weiß man natürlich, dass es das DRK gibt und auch um seine Aufgaben, doch welche Einsatzbereiche im speziellen abgedeckt werden, darüber informierte der erste Vorsitzende des DRK, Peter Tiefenbach. Zusammen mit weiteren Kameraden wurden im Besonderen der Gerätewagen Technik (GW-Technik), der GW-Betreuung - in diesem Fall ohne angehängte Feldküche - sowie der “Sonderanhänger Strom” präsentiert. Es durfte alles ausgepackt, probiert und gefragt werden - zwanglos, kameradschaftlich und herzlich ging es zu. Denn im Rahmen von Schadensereignissen entscheidet nicht nur die richtige Einsatztaktik, sondern auch die Kenntnis und die Anforderung über das entsprechende Material nebst Know-How über den schnellen, nachhaltigen und effektiven Einsatzerfolg. Hans Saufaus, selbst Werschauer und zweiter Vorsitzender beim DRK Ortsverein Brechen ist froh über das große Interesse des im Rahmen eines Übungsabends der Feuerwehr durchgeführten Besuches beim DRK. "Nur, wenn wir wissen", so auch Gemeindebrandinspektor Markus Schütz, "was beim DRK vorhanden ist, können wir es im Fall des Falles auch anfordern". Eine autarke starke Stromversorgung kann hierbei genauso wichtig werden, wie die Betreuungskomponente, die seinerzeit bereits beim Hausbrand gleich um die Ecke eingesetzt wurde und den Feuerwehrleuten eine trockene und warme Unterkunft bot. Für die Verpflegung sorgen die Feuerwehren bei kleineren Einsätzen oft selbst, doch auch hier konnten entsprechende Optionen aufgezeigt werden. Gemeinsame Übungen oder Ausbildungsabende sind auch in Zukunft gerne vorstellbar, waren sich beide einig. Ein gemeinsamer Imbiss rundete den Besuch ab. Mehr Informationen zu den Vereinen unter: www.Feuerwehr-Werschau.de & www.DRK-Brechen.de © Peter Ehrlich / DRK-Brechen



Wettkampfmannschaft Werschau 1 erreichte 5. Platz in Grebenhain/Nösberts-Weidmoos

Die Mitglieder der Wettkampfgruppe Werschau 1, die beim Kreisleistungswettkampf in Villmar den 1. Platz errungen hatte, konnte am Samstag, 15.06.2019 mit der Urkunde des 5. Platzes vom Bezirksentscheid des Regierungspräsidiums Gießen nach Werschau zurückkehren. Die Mannschaft Beselich-Obertiefenbach 2 erreichte den 4. Platz.

In der vorderen Reihe die Manschaft aus Werschau und in der hinteren Reihe die Mannschaft aus Obertiefenbach




Petrus nahm es ganz genau bei der Dekontaminationsübung der Brecher Feuerwehren

Ein Gefahrstoffaustritt bei Verladearbeiten im Industriegebiet rief am Freitagabend, 07.06.2019 die Feuerwehren der Gemeinde Brechen auf den Plan. Angenommen wurde ein Unfall, bei dem ein Gabelstapler Fässer mit einer sehr giftigen, entzündbaren, geruchlosen und klaren Flüssigkeit beschädigte, so dass es zum Austritt dieser kam. Mit betroffen war der Staplerfahrer, der bewusstlos am Stapler angenommen wurde (Puppe) sowie die Fahrerin des Gefahrstoffahrzeuges, die im Schock am Steuer verblieben war.

Es ist dies die erste größere Übung nach dem neuen Gefahrgutkonzept der Gemeinde Brechen, die bereits in den vorangegangenen Wochen mit entsprechenden thematischen praktischen und theoretischen Aufbereitungen dieses Themas in den einzelnen Wehren nun ihren vorläufigen praktischen Höhepunkt fand. Die Aufgaben wurden planmäßig verteilt.
Um den angenommenen Unfallort wurde eine großzügige Absperrung erstellt, die Erkundung ergab die notwendigen Erkenntnisse zum weiteren Vorgehen, hierbei wurde sogar per Feldstecher aus weiter Entfernung die Lage am Fahrzeug aufgeklärt.

Durch die Ermittlung der Gefahrstoffkennzeichungnummer, früher auch Kemlerzahl genannt, wurde auch auf die Entfernung klar, welcher Stoff hier transportiert wurde (eine richtige Deklaration vorausgesetzt).

Bereits parallel hierzu wurden aufgrund des Einsatzstichtwortes die notwendigen Maßnahmen vor der Absperrung ergriffen. Der Aufbau eines Not-Dekontaminationsplatzes, wie er kürzlich auch in Werschau geübt wurde, gelang hier in kurzer Zeit nicht zuletzt dank der großen Zahl anwesender Feuerwehrleute. Im weiteren Verlauf der Übung setzte dann Regen ein, der sich immer mehr verstärkte, man konnte den Eindruck haben, dass Petrus sich persönlich um die Dekontamination kümmern wolle. Der Einsatztrupp unter orangenem Chemikalienschutzanzug nahm die Erkundung an der eigentlichen Unfallstelle vor.

Umluftunabhänig versorgt mit Atemschutz führten sie auch eine Schleifkorbtrage mit sich, um die beiden betroffenen Personen sicher aus dem Gefahrenbereich zu retten. Die Wasserversorgung lange Wegstrecke stellten weitere Kräfte aus dem Emsbach sicher, um auch in dieser abgelegeneren Ortslage ausreichend Wasser bereitstellen zu können. Das Übungsszenario wurde erfolgreich und ruhig abgearbeitet, freute sich Gemeindebrandinspektor Markus Schütz, der zusammen mit Bürgermeister Frank Groos der Übung beiwohnte.

Bildergalerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=9993

© Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de


 

h.v.l.n.r.: Frank Groos (Bürgermeister Brechen), Angelika Viehmann (Wehrführerin Werschau) Anna-Lena Losert, Micha Weil, Paul Roth, Mike Viehmann, Johanna Trabusch, Henrik Trost, Niklas Auth, Shauni Jankowskyj, Johannes Enk, Marc Kaulakis, v.v.l.n.r.:Patrick Druck, Markus Schütz, Maurice Kahlheber, Florian Huston, Armin Kramkowski, Marcel Auth, Kathrin Auth, Corinne Hirschhäuser



Feuerwehr Werschau belegt 1. Platz bei Kreisleistungsübungen in Villmar –
zum 22. Mal – es ging um 8 Sekunden


8 Sekunden Vorsprung bei den Knoten- und Stichprüfungen entschieden über den 1. Platz bei den Kreisleistungsübungen am Sonntag, 26.05.2019 in Villmar, zu denen die Brandschutzaufsicht des Landkreises Limburg-Weilburg (Kreisbrandinspektor und Kreisbrandmeister) und der Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg an die Johann-Christian-Senckenberg-Schule nach Villmar eingeladen hatte. Insgesamt 18 Mannschaften stellten sich dem sportlichen- und feuerwehrtechnisch- sowie theoretischen Wettkampf.

Brechen-Werschau I erlangte mit 98,7 % den 1. Platz vor Beselich-Obertiefenbach II. Es ging um Sekunden über die das Anlegen des Pfahlstichs mit Spierenstich letztendlich entschied. Es folgten 98,6% für den Marktflecken Merenberg, 97,2% für Beselich-Obertiefenbach III, 96,6 % für Beselich-Obertiefenbach I. Platz 6 ging an die Mannschaft Bechen-Werschau II mit 95,9% vor Hünfelden-Kirberg mit 94,1% auf Platz 7. 92.5% für Hünfelden-Neesbach und 92,2% für Niederhadamar I und der 10. Platz ging an Dornburg-Thalheim mit 90,9%. Weinbach-Elkerhausen belegte mit 90,4% den 11. Platz und Hünfelden-Dauborn II mit 88,4 den 12. Platz. Hünfelden-Ohren mit 88,3%, Haintchen mit 87,7%, Runkel auf Platz 15 mit 87,4%. Niederhadamar II mit 86,9% vor Platz 17 mit 85% für Hünfelden-Dauborn I und die Gastgeber Marktflecken Villmar mit 78,4% auf Platz 18.
Werschau - Mannschaft I

Die Teilnahme an Feuerwehrleistungswettkämpfen hat bei der Freiwilligen Feuerwehr Werschau Tradition, so nahm 1971 die erste Gruppe auf Kreisebene teil - damals z.B. mit dem Vater der heutigen Wehrführerin, Angelika Viehmann, die ihrerseits 1981 ins Wettkampfgeschehen einstieg und zusammen mit dem späteren Ausbilder der Gruppen -liebevoll "Schleifer" genannt -  1987 das Leistungsabzeichen Gold errang. Fünfmal errangen Wettkampfgruppen aus Werschau den ersten Platz auf Bezirksebene, letztmals 2015. Die höchste Platzierung auf Landesebene gelang 1993 mit dem 5. Platz. 22 Mal errangen die Mannschaften aus Werschau bereits den ersten Platz bei den Kreisleistungsübungen. Der Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Brechen, Markus Schütz, ebenfalls aus der Feuerwehr Werschau ist der erste, der das Zusatzleistungsabzeichen "Gold 15" auf Kreisebene errang. Doch der Nachwuchs ist ambitioniert, so durften sich heute Johanna Trabusch und Henrik Trost über das Eiserne Leistungsabzeichen freuen, Anna-Lena Losert und Maurice Kahlheber über das bronzene und Paul Roth über die silberne Auszeichnung. Gold 10 ging an Mike Viehmann.

Am 15.06.2019 geht es auf Bezirksebene mit den Feuerwehrleistungsübungen in Grebenhain/Nösberts-Weidmoos am dortigen Dorfgemeinschaftshaus weiter.

Feuerwehr ist man nicht alleine ! Feuerwehr ist man mit Leib, Seele, der Familie und Freunden - Kameradschaft trägt durch schöne Zeiten wie auch schwere - alles zusammen wird auch in Werschau sehr intensiv gelebt und trägt nicht zuletzt auch die Wettkampfmannschaft - so ist der gesellige Ausklang eines solch spannenden Tages genauso wichtig wie die sonntäglichen Vorbereitungen am Feuerwehrhaus.

Zur Galerie: https://www.oberlahn.de/Bildergalerie/?gal=9982

Die Mannschaft Werschau 1 mit Frank Groos (Bürgermeister), Markus Schütz, Corinne Hirschhäuser, Florian Huston, Kathrin Auth, Paul Roth, Patrick Druck, Armin Kramkowski, Mike Viehmann, Marcel Auth

 

 


Fahrertraining bei der Feuerwehr

Sicherheit auf Einsatzfahrten ist ein wichtiges Thema der Maschinistenausbildung. So wurde der Donnerstag, 09.05.2019 zum anlass genommen, die Beherschung der Einsatzfahrzeuge zu üben. Ein wesentlicher Bestandteil ist die richtige Einschätzung der Fahrzeugabmessungen und Fahreigenschaften. Im Rahmen der Ausbildung absolvierte die Feuerwehr Werschau einen Parcours mit verschiedenen Übungen. Diese Übungen sollen helfen, das Gefühl und den Umgang mit dem Einsatzfahrzeug zu verbessern. Enge Durchfahrt, Slalom (vorwärts und rückwärts), Wenden, Rückwärtseinparken, Geradeausfahrt (vorwärts und rückwärts) waren die mit Pylonen markierten Stationen.

 



Florianstag der Feuerwehren der Gemeinde Brechen· „Es ist mehr als man sieht“

Der Florianstag, der in diesem Jahr sogar auf dem eigentlichen Tag am Samstag, 04.05.2019 gefeiert werden konnte, erinnert nicht nur an den Schutzpatron der Feuerwehren. Er bewahrt den gestorbenen, gefallenen und vermissten Angehörigen der Brecher Wehren sowie der jeweiligen Fördervereine ein liebendes und ehrendes Angedenken.

Gemeinsam zogen die beteiligten Feuerwehrleute, die sich vorher am Feuerwehrhaus der Niederbrecher Wehr getroffen haben, zur Kirche und dann mit der Standarte voraus in die Pfarrkirche St. Maximin ein.

Es ist dies eine Tradition, die in Niederbrechen schon seit den 50 er Jahren gelebt wird, doch erst seit 2003 finden die Feierlichkeiten wechselnd in den Ortsteilen als gemeinschaftliche Wehr statt.

Pater Ernst-Martin Benner schaffte in unnachahmlich bewundernswerter Weise den Brückenschlag in seiner Predigt zwischen der Suche nach “Gott im Alltag” zur Feuerwehr.

Die Liebe zum Nächsten sichtbar machen, den Blick wahren für das Wohl der anderen und die Bereitschaft, sich für den anderen einzusetzen - es ist dies sowohl der Kirche als auch den Feuerwehren gemein. Beides gelingt nur im Team - es sind dies Zeichen, die wir als Christen weitergeben und es ist mehr als was man sieht.

In einer Zeit des Negativen, der zunehmenden Kälte in der Welt gelingt es so die Kirche im 21. Jahrhundert gemeinsam neu zu gestalten - anders zu gestalten als wir sie kennen oder sogar ersehnen, so Pater Ernst-Martin Benner. Vielleicht schaffen wir es, etwas von der österlichen Präsenz in den Alltag zu tragen, um auch anderen zu zeigen wie schön der Glaube sein kann.

Es braucht nur Mut, neue Wege zu gehen. Er bedankte sich für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes durch das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen und die Fürbitten, die von den Jugendfeuerwehrmitgliedern verlesen wurden. Er lud das Orchester ein, gerne öfter in der Kirche musikalisch mitzugestalten.

Ein Applaus am Ende des Gottesdienstes war der Dank der Gottesdienstbesucher, denen die “Deutsche Messe” von Franz Schubert zu Gehör gebracht wurde. Das Stück “Cinema Paradiso” wurde auch kürzlich beim Jahreskonzert wie auch während des Gottesdienstes gespielt.

Anschließend ging es weiter zum Ehrenmal auf dem Friedhof, wo Wehrführer Ralf Stahl in einer kurzen Ansprache die anwesenden Gäste und Kameraden begrüßte und sich beim Blasorchester für die musikalische Begleitung bedankte.

St.Florian wurde, so Ralf Stahl weiter, im Jahr 304 aufgrund seines christlichen Glaubens zu Tode verurteilt und der Legende nach in der Nähe des Stiftes St. Florian in Linz begraben.

Bevor die Blumenschale mit Schleife unter den Klängen von “Ich hatte einen Kameraden” und Absenken der Standarte niedergestellt wurde, gedachte man der im Vorjahr verstorbenen Mitglieder: Karl Zwenger (Ehrenmitglied Feuerwehr Niederbrechen), Liane Kückükkaya, Walter Königstein und Heinz Otto (Fördermitglieder der Feuerwehr Oberbrechen) sowie den fördernden Mitgliedern der Wehr Niederbrechen: Waldemar Schneider, Josef Roth, Willi Schütz, Heinz-Josef Roth, Herbert Ludwig, Paul Baier und Eberhard Kremer.

Der Schutzpatron Florian hatte auch in diesem Jahr anscheinend ein Herz für die Wehrleute, gerade noch rechtzeitig vor einem großen Regenschutt gelangte der Zug aus Feuerwehrleuten mit dem Blasorchester unter Marsch- und Trommelklängen zum Feuerwehrhaus in der Villmarer Straße, wo bei einem gemeinsamen Imbiss der Abend ausklang. (Peter Ehrlich/FOTO-EHRLICH.de)

Wer sich für die Arbeit der Feuerwehren in der Gemeinde Brechen interessiert, ist herzlich eingeladen, mitzutun!

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„H Gefahr 2“ – Feuerwehr Werschau übt unter leichtem CSA

Was über Funk bei der Alarmierung der Einsatzkräfte übermittelt wird, muß schnell gehen und eine klare Vorstellung davon vermitteln, was passiert ist. So gibt es die Einsatzstichworte. Am Übungsabend der Feuerwehr Werschau am Donnerstag, 02.05.2019 wurde der Einsatz unter CSA geübt - das Stichwort lautete:

H GEFAHR 2: Unfall mit Gefahrstoffaustritt einesTankfahrzeugs,
Tankcontainers, Kesselwaggons

Der hier verwendete ChemikalienSchutzAnzug (CSA) ist ein leichter Anzug, der über der Einsatzkleidung und unter dem Pressluftatmer getragen wird. Ziel ist es, bei einer Einsatzstelle eine erste Erkundung sowie erste Maßnahmen einleiten zu können, um die Lage abzuschätzen.

Bei Lagen mit diesem Einsatzstichwort wird der GABC-Zug des Landkreises mitalarmiert, wodurch weitere Materialien und Personal herangeführt wird. Bis zum Eintreffen ist die hier beschriebene Einsatzabwicklung möglich.

Im vorliegenden Fall wurde angenommen, dass ein LKW Fahrer einen neuen Anhänger übernommen hatte, und plötzlich herauslaufende Flüssigkeit bemerkte.

Er forderte zur Abklärung die Feuerwehr an und informierte auch die Einsatzkräfte bei deren Eintreffen.

Wichtig ist Abstand - ganz viel Abstand, denn bis geklärt ist, um welchen Stoff es sich handelt, gilt allerhöchste Vorsicht für Mensch, Material und nicht zuletzt die Umwelt.

Die Feuerwehr gehört heute aufgrund ihrer Schlüsselstellung definitiv zu den Umweltbewahrern der heutigen Zeit. Sie verhindern mit technisch-mechanischen Maßnahmen das Eindringen von gefährlichen Stoffen, stoppen deren weitere Freisetzung und schützen sich und andere vor größerem Schaden.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte, die selbst gebührenden Abstand eingehalten haben, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Zwei Kameraden rüsteten sich mit Assistenz der Kameraden mit den Chemikalienschutzanzügen und dem Atemschutzgerät aus und erkundeten die Lage am Fahrzeug.

Die Gefahrstoffkennzeichnung am Fahrzeug wurde per Funk zur weiteren Lagebeurteilung an die Einsatzleitung übermittelt. In Absprache mit dem Fahrer wurde dann das Leck gesichert und parallel abgedichtet.

Durch die zwischenzeitlich errichtete Wasserversorgung konnte der Bereich gereinigt und wieder übergeben werden.

Doch damit war der Einsatz noch nicht fertig. Die angenommene Lage bedeutete, dass die Feuerwehrleute mit dem Stoff in Kontakt gekommen waren - sie wurden an der errichteten Dekontaminationsschleuse dekontaminiert.

Der Personalaufwand bei solchen Einsatzlagen ist enorm, denn alles muss aufgebaut, vorbereitet und durchgeführt werden. Die kontaminierten Materialien werden verschlossen und zur Entsorgung oder Dekontamination verbracht.

Vor der Durchführung derartig komplexer Übungen wird in den Übungsabenden das Thema theoretisch und praktisch erarbeitet, die zur Verfügung und auf den Fahrzeugen verlasteten Materialien werden in aller Ruhe gezeigt und ihre Funktion erklärt.

So gelingt auch neuen Mitglieder/innen der Wehr ein leichter Einstieg. Die Feuerwehr Werschau informiert auch auf ihrer Webseite: www.Feuerwehr-Werschau.de. © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

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Start der Wettkampfsaison bei der Feuerwehr Werschau

Die Leistungswettkämpfe stehen am 26.Mai 2019 in Villmar an – um fachlich, koordinativ und körperlich fit zu sein, wurde frühzeitig am Sonntag, 31.03.2019 mit dem Training begonnen. Das erste Treffen der Wettkampfgruppe/n in Werschau ist stets auch die Findungs- und Begrüßungsphase.
Um authentisch üben zu können, wird in den Wehren so realitätsnah wie es geht geübt. Hierzu werden nach dem langen Winter die Gerätschaften hervorgeholt, ggf. instandgesetzt und entsprechend den Übungsanforderungen platziert.

Denn immer wieder kommen neue Kameradinnen und Kameraden zum Team dazu.
Bevor es heißt, "Wasser marsch", werden die Abläufe immer und immer wieder geprobt und optimiert.

Hierbei gilt es zu schauen, wer in welcher Mannschaft welche Position übernehmen möchte und gemeinsam das Team und die Abläufe zu optimieren.

Wer sich das die nächsten Wochen mal anschauen möchte, ist herzlich eingeladen, einfach sonntags mal ab 9.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Werschau (unterhalb DGH) vorbei zu schauen.

Die Feuerwehr freut sich sowohl über Förderinnen/-er als auch neue Mitglieder und in jedem Fall Fans und Unterstützer. Nachwuchsarbeit wird bei der Feuerwehr Werschau groß geschrieben!
Donnerstags trifft sich die Jugendfeuerwehr am Gerätehaus.



Jahreshauptversammlung der Feuerwehren der Gemeinde Brechen – Gemeinde Brechen führt Anerkennungsprämie ein

Gemeindebrandinspektor Markus Schütz konnte neben den Feuerwehren der drei Ortsteile auch Landrat Michael Köberle, Thomas Schmidt als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes sowie Ralf Schmidt für die Brandschutzaufsicht zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung am Freitag, 22.03.2019 in Oberbrechen begrüßen.

Nach dem Gedenken der im Vorjahr verstorbenen Kameraden folgte die Mitgliederstatistik, die sich mit 106 Mitgliedern in der Einsatzabteilung sehr erfreulich darstellt. Von den 91 männlichen und 15 weiblichen Mitgliedern entfallen 45 (vier Frauen) auf die Feuerwehr Niederbrechen, 24 (drei Frauen) auf Oberbrechen und 38 (mit acht Frauen) auf Werschau, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Nach den bereits erfolgten einzelnen Jahreshauptversammlungen in den Ortsteilen konnte nun gemeindeweit resümiert werden: 42 Brandeinsätze, 61 Hilfeleistungen, vier Brandsicherheitsdienste sowie 18 Fehlalarme alarmierten die Wehren und lagen damit knapp hinter den Zahlen des Vorjahres von insgesamt 132 zu aktuell 125 Einsätzen.

Die Tätigkeitsberichte des Gemeindejugendfeuerwehrwartes, des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors, sowie der Musikzüge und der Kinderfeuerwehr rundeten die Berichte des Abends ab.

Der ehemalige Wehrführer von Niederbrechen Dietmar Giesen wurde in diesem Rahmen nochmals verabschiedet und durfte sich über ein Präsent freuen. Ferner wurde ihm das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze überreicht.

Martin Arnold wurde als neuer stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Niederbrechen vor versammelter Mannschaft feierlich vereidigt und Bürgermeister Frank Groos bekam am Rande der Veranstaltung seine Feuerwehrdienstjacke mit der Aufschrift „Bürgermeister“ überreicht, die ihn bei entsprechenden Einsätzen in seiner Funktion klar kennzeichnet.


Die markantesten Termine der Wehren in den nächsten Monaten schon jetzt zum Vormerken:


30.03.2019 das Jahreskonzert des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Niederbrechen in der Turnhalle in der Jahnstraße, 04.05.2019 der Florianstag, der in diesem Jahr in Niederbrechen stattfindet, das Sommerfest der Feuerwehr Niederbrechen am 16.06.2019 an der Kulturhalle, das Jahreskonzert des Musikzuges der Feuerwehr Oberbrechen am 02.11.2019 in der Sport- und Kulturhalle Niederbrechen sowie das Weihnachtskonzert am 2. Weihnachtsfeiertag. Ein musikalisches Highlight wird am 15.06.2019 in Oberbrechen am Brunnenplatz mit dem Kreisfeuerwehrmusikfest geboten. Erstmals in diesem Jahr präsentieren sich dort alle 13 Orchester und Musikzüge der Landkreiswehren.
Am 6. Oktober 2019 lädt die Feuerwehr Werschau zum Oktoberfest ein.

Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Auszeichnungen standen an diesem Abend an – im Einzelnen:

Silbernes Brandschutzehrenzeichen

Christoph Druck

Oliver Jung

Goldenes Brandschutzehrenzeichen

Ralf Trost

Markus Schütz

Ehrenmedaille des Nass. Feuerwehrverbandes in Gold:

Jens Bitterer

Sascha Jung

Markus Reh

Andreas Weil

Eisernes Feuerwehr-Leistungsabzeichen:

Johannes Heidemann, Anna-Lena Losert

Bronzenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen:

Paul Roth

Goldenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen Stufe 5:

Niklas Auth, Johannes Enk

Goldenes Feuerwehr-Leistungsabzeichen Stufe 10:

Marcel Auth, Andreas Eufinger

Anerkennungsprämie Land 10 Jahre:

Homan Dehbashi

Michael Heidemann

Christian Lässig

Anerkennungsprämie Land 20 Jahre:

Martin Arnold

Florian Roth

Anerkennungsprämie Land 30 Jahre:

Ralf Stahl

Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze:

Dietmar Giesen

22.01.1999 – Februar 2019

Beförderungen:


Martin Arnold zum Brandmeister

Neu in der Gemeinde Brechen ist die Einführung einer Anerkennungsprämie für langjährige Tätigkeit in der Feuerwehr.

Anerkennungsprämie Gemeinde Brechen 2019:

Nr.     Name     Feuerwehr     Dienstzeit     Eintritt     Prämie
1     Preßler, Lukas     Niederbrechen     5 Jahre     09.09.2013     100,00 €
2     Rosbach, Jonas     Niederbrechen     5 Jahre     01.02.2013     100,00 €
3     Auth, Niklas     Werschau     5 Jahre     01.01.2013     100,00 €
4     Auth, Kathrin     Werschau     15 Jahre     01.01.2004     250,00 €
5     Schäfer, Daniel     Oberbrechen     15 Jahre     2002 - 2015, 2017 -     250,00 €
6     Unkelbach, Michael     Niederbrechen     15 Jahre     26.01.2004     250,00 €
7     Hirschhäuser, Corinne     Werschau     15 Jahre     24.01.2003     250,00 €
8     Druck, Christoph     Werschau     25 Jahre     07.01.1994     400,00 €
9     Kahlheber, Timo     Oberbrechen     25 Jahre     15.01.1994     400,00 €
10     Mengen, Mirco     Oberbrechen     25 Jahre     15.01.1994     400,00 €
11     Weil, Micha     Werschau     25 Jahre     15.01.1993     400,00 €
12     Wingenbach, Harald     Niederbrechen     25 Jahre     01.01.1993     400,00 €
13     Roth, Jürgen     Niederbrechen     35 Jahre     01.07.1983     600,00 €
14     Rosbach, Christoph     Niederbrechen     35 Jahre     01.01.1983     600,00 €
15     Viehmann, Angelika     Werschau     35 Jahre     01.01.1983     600,00 €
16                             

Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren unter: www.Feuerwehr-Niederbrechen.de · www.Feuerwehr-Oberbrechen.de · www.Feuerwehr-Werschau.de © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

 


Jugendfeuerwehr wirft in die Vollen

Die Werschauer Jugendfeuerwehr traf sich wie auch in den vergangenen Jahren am Donnerstag, 28.02.2019 (Altweiber Fasching) in der Kegelbahn im Dorfgemeinschaftshaus zum gemeinsamen Kegeln und Kreppel es-sen. Hieran erkennt man, dass es nicht immer nur um das Thema Feuerwehr geht, sondern auch Spaß und Spiel ein großer Bereich unserer Jugendarbeit ausmacht. Die Jugendlichen durften sich am Anfang erst einmal warm spielen, d. h. die verschieden großen Kugel sowie ihr Wurfverhalten testen. Nach der Testphase, wurden zwei Gruppen gebildet um das sogenannte „Tannenbaum-Spiel“ zu bestreiten, bei diesem Spiel wirft immer ein Teil-nehmer jeder Gruppe abwechselt und versucht folgende Zahlen zu treffen: einmal die 1 und die 9, zweimal die 2 und die 8, dreimal die 3 und die 7, viermal die 4 und die 6 sowie fünfmal die 5. Schnell merkten die Jugendli-chen, das es nicht so einfach ist die kleinen und großen Zahlen zu treffen, sie probierten es mit kleinen und großen Kugel sowie schnellen und langsamen würfen – obwohl die langsamen würfen manchmal wieder zurück gerollt kamen. Es war sehr schön dieses Spiel zu beobachten. Während dem Kegeln gab es gefüllte und unge-füllte Kreppel. Alles in allem hatten die Jugendlichen wieder jede Menge Spaß und die 1 ½ vergingen wie im Flug. Über die Arbeit unserer Jugendfeuerwehr informieren wir unter:

http://www.feuerwehr-werschau.de/Jugendfeuerwehr

 

v.l.n.r.: Werner Schlenz (neu gewählter Kassenprüfer), Angelika Viehmann (Wehrführerin), Florian Huston (Stellvertretender Wehrführer), Peter Fortenbacher, Jannis Trost, (davor) Corinne Hirschhäuser), Maurice Kahlheber, Markus Schütz (Gemeindebrandinspektor), Frank Groos (Bürgermeister), Andreas Eufinger (1. Vorsitzender)


Höchster Stand aktiver Kameraden in der Werschauer Wehr seit Bestehen

Fast 40% der Einwohner sind Mitglied der Feuerwehr Werschau

Dankbar und stolz ist Werschau auf die Bürger des kleinen Ortes am Wörsbach, denn knapp 40% der Einwohner sind bereits heute Mitglied in der Feuerwehr - davon 38 in der Einsatzabteilung, 10 in der Jugendfeuerwehr und 13 in der Alters- und Ehrenabteilung.15 Mitgliederinnen gibt es bei den "Hydrantenhexen", der Gruppe der Feuerwehrfrauen/-partner. Der erste Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Andreas Eufinger, berichtete bei der Jahreshauptversammlung am Samstag, 02.02.2019 über die Aktivitäten des Vereins, die vom Brezelwürfeln über die lebhafte Teilnahme an Faschingsveranstaltungen und Feuerwehrfesten anderer Wehren und Vereine bis hin zum großen Fladertreffen am Oktoberfest und  der Teilnahme am Weihnachtsmarkt reichte. Die Winterwanderung bildet den Abschluss des Vereinsjahres.
Der Feuerwehrverein ist der Förderverein für die öffentlich rechtliche Feuerwehr, die Einsatzabteilung und als solche unterstützt sie die Wehr mit notwendigen Anschaffungen, Reparaturen und sonstigen Zuwendungen. Die Anschaffung einer Wärmebildkamera konnte so durch den Feuerwehrverein ermöglicht werden, was Gemeindebrandinspektor Markus Schütz dankend bemerkte. So kann schon der Angriffstrupp nach Gefahren Ausschau halten. Andreas Eufinger führte durch das Programm des Abends. Hierzu gehörte auch, dass Werner Schlenz als neuer Kassenprüfer gewählt wurde.

Bürgermeister Frank Groos lobte in seiner Ansprache die bedingungslose Verlässlichkeit des Vereins und der Wehr. Gemeindebrandinspektor Markus Schütz bemerkte, dass die im vergangenen Jahr geleisteten 3.800 Einsatzstunden als abstrakte Zahl kaum fassbar sei - umgerechnet auf die Arbeitszeit eines Arbeitnehmers komme man schnell auf zwei Planstellen, die hier ehrenamtlich erbracht wurden. 38 Mitglieder (30 männlich und acht weibliche) sind aktiv in der Einsatzabteilung, berichtet Wehrführerin Angelika Viehmann.

Mit großer Freude konnten gleich drei Kameraden per Handschlag und Überreichen der Satzung der Feuerwehr in die Einsatzabteilung aufgenommen werden: Peter Fortenbacher, Maurice Kahlheber, sowie Jannis Trost. Gleichzeitig ist das der höchste Mitgliederstand an aktiven Kameraden und Kameradinnen seit Bestehen der Feuerwehr Werschau. Neben den wöchentlich stattfindenden 53 Übungsabenden, die mit 1533 stunden zu Buche schlagen und weiteren Sonderübungen auch außerhalb des Ortes wurden verschiedene Lehrgänge wahrgenommen. Im vergangenen Jahr wurden 27 Lehrgänge und Seminare auf Kreis- und Landesebene absolviert um den Ausbildungsstand in der Wehr weiter zu verbessern. 

Die Aktiven opferten hierzu 387 Stunden ihrer Freizeit. Angelika Viehmann machte auf die Verpflichtung zur regelmäßigen Übungsteilnahme nach dem Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz (HBKG) aufmerksam, nach dem die Teilnahme von 40 Schulstunden, bzw. 35 Stunden Feuerwehrdienst vorgeschrieben ist. 138 Stunden wurden zur Vorbereitung für die Leistungsübung aufgewandt, 120 Stunden für Sitzungen, 40 Stunden für die Brandschutzerziehung und Brandsicherheitsdienste und 198 Stunden Einsatzdienst. Dies ergibt eine Summe von 2416 Stunden. Doch dies ist nicht genug, denn die Betreuer der Jugendfeuerwehr haben zu diesen noch 1474 Stunden für die Jugendarbeit geleistet. Somit ergibt sich für das Jahr 2018 eine Summe von 3890 Stunden.

30 Einsätze und Hilfeleistungen erforderten den Einsatz der Wehr, hiervon 12 Mal Feueralarm, neun Hilfeleistungen, sechs Alarmierungen der Technischen Einsatzleitung (TEL) und drei Brandschutzsicherheitsdienste - bei acht Alarmierungen war keine Tätigkeit der Wehr notwendig. Bemerkenswert ist die durchschnittliche Ausrückezeit von zwei Minuten - von zu Hause ins Feuerwehrhaus, ausrüsten, aufsitzen und Fertigmeldung an die Leitstelle. Marcel Auth und Ullrich Jung sind dankenswerterweise wieder die verantwortungsvollen Informationsmanager der Wehr und sorgen für schnelle Einsatzberichte auf der Webseite einerseits und für ausführliche Protokolle und Ausführungen andererseits.

Die Tanzgruppe der Wehr wird, wie in den Vorjahren, auch in diesem Jahr bei den zwei Kappensitzungen auftreten und die Ergebnisse der wochenlangen Vorbereitungen präsentieren.

Die Feuerwehrleistungsübungen 2018 des Landkreises Limburg-Weilburg konnte in diesem Jahr mit 100% für die Mannschaft Werschau I abgeschlossen werden. Ebenfalls Gold mit 97,7% errang die Mannschaft II. Das hohe Wettbewerbsengagement der Werschauer Wettkampfgruppen zeichnet sich auch in der langjährigen Teilnahme und den dafür errungenen Leistungsabzeichen aus - so erreichte Andreas Eufinger und Marcel Auth Gold 10 und Johannes Enk sowie Niklas Auth Gold 5. Das bronzene Leistungsabzeichen erreichte Paul Roth. Anna-Lena Losert und Johannes Heidemann erhielten das Eiserne Leistungsabzeichen für die erstmalige Teilnahme an Leistungsübungen.

Die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr besteht aus 13 Mitgliedern. Seit über sechs Jahren trifft sich die “Wandergruppe Ü60” zu gemeinsamen Exkursionen. Die Aktivitäten der Werschauer Fladerfreunde gehört ebenfalls in den Bereich der Alters- und Ehrenabteilung, die auch das siebte Fladertreffen im vergangenen Jahr mit 22 Exponaten - teilweise sogar in Betrieb - vorbereitet und durchgeführt hatte. Die Alters- und Ehrenabteilung ist herzlich integriert in den Feuerwehrverein und so gehört die familiäre und kameradschaftliche gegenseitige Unterstützung bei Veranstaltungen selbstverständlich mit dazu. Ullrich Jung lud auch jüngere Mitstreiter/-innen ein, sich dieser Gruppe anzuschließen.

Großen Erfolg hatte das Angebot der Brandschutzaufklärung für Senioren, die 2017 erstmals durch die Feuerwehr Werschau stattfand. 2018 ging es dann an die Feuerlöscher und das praktische Feuerlöschen wurde geübt - diese Veranstaltungen fanden großen Anklang bei der Bevölkerung.

Der Bericht der Jugendfeuerwehr wurde von Corinne Hirschhäuser vorgestellt, hierbei bildete das Einsammeln der Weihnachtsbäume in der Gemeinde den grünen Anfang des Jahres. Bis in den Frühling wurden theoretische Grundlagen erarbeitet, bevor es auf das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager nach Erbach ging. Beim Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs der Jugendfeuerwehren belegten die Staffeln den dritten und vierten Platz.
Wie auch bei den Wettkampfmannschaften der Einsatzabteilung ist der Anteil der begleitenden Schlachtenbummler eine große Motivation für die Teilnehmer und zeichnet die Wehr aus.
Zum ersten Mal wurde die “Jugendflamme 2”  absolviert zusammen mit der Jugendfeuerwehr Oberbrechen. Hierbei konnten die Kinder ihr bereits jetzt schon umfangreiches theoretisches und praktisches Feuerwehrwissen abrufen und alle 18 Jugendliche konnten das Abzeichen in Empfang nehmen. Eine 24 Stunden Übung zusammen mit der Jugendfeuerwehr Oberbrechen anlässlich deren 30 jährigen Jubiläums stärkte auch die Verbindungen der Nachwuchskräfte der beiden Ortsteilwehren. Mit 10 Jugendfeuerwehrmitgliedern geht die Wehr ins neue Jahr (hiervon sind zwei Mädchen und acht Jungen).

Geehrt für ein Jahrzehnt Vorstandstätigkeit wurden Andreas Eufinger und Corinne Hirschhäuser, die zusätzlich das Ehren- und Leistungsabzeichen in Silber erhielt für 12-malige Wettkampfteilnahme.

Vormerken sollte man sich schon jetzt die folgenden Termine für 2019:
Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Niederneisen (20.-22.06.2019), die Werschauer Kirmes (20.-23.09.2019) welche in diesem Jahr von der Feuerwehr ausgerichtet wird sowie das Oktoberfest der Wehr (06.10.2019).

Wer sich mehr für die Arbeit der Feuerwehr Werschau interessiert, ist herzlich eingeladen, an den donnerstäglich stattfindenden Übungsabenden persönlich vorbei zu schauen  - oder virtuell im Netz unter www.Feuerwehr-Werschau.de

 © Peter Ehrlich / FOTO-EHRLICH.de

Neuaufnahme in die Einsatzabteilung per Handschlag durch die Wehrführung und Übergabe der Satzung der Feuerwehr: v.ln.r.: Angelika Viehmann (Wehrführerin), Peter Fortenbacher, Jannis Trost, Maurice Kahlheber und Florian Huston (stellvertretender Wehrführer)