Freiwillige Feuerwehr Werschau e. V.

Wir kümmern uns drum, kompetent und engagiert!

Feuerwehr aktuell - 2021

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Oktoberfest dahoam der Feuerwehr Werschau - gut angenommen

Nachdem das Oktoberfest im vergangenen Jahr wie so einige traditionelle Veranstaltungen leider dem Coronavirus zum Opfer gefallen war, hatte sich der Vereinsvorstand der Wehr in diesem Jahr für einen Lieferservice im Werschauer Ortsbereich entschieden. Das Oktoberfest dahoam fand somit nach der entsprechenden Werbung mit einem Flyer am Sonntag, 03.10.2021 am Tag der Deutschen Einheit statt.

Der Vorstand war von den im Vorfeld eingegangenen Essenbestellungen überwältigt, so wurden eine Vielzahl Haxen, Schweinsbraten und Leberkäs‘ mit Knödeln und Rotkraut, einige Portionen Spaghetti Bolognese für die Kleinen sowie Getränke bestellt.

An dieser Stelle bedankt sich die Werschauer Feuerwehr bei allen Mitbürger*innen, die beim Oktoberfest dahoam mitgemacht und der Wehr somit ihr Vertrauen und ihre Unterstützung entgegengebracht haben.

Wir hoffen, dass wir unsere Mitbürger*innen, Freunde sowie befreundete Nachbarwehren im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise zu einem zünftigen Oktoberfest am und im Gerätehaus begrüßen können. 

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DRK Rettungshundestaffel zu Besuch bei der Werschauer Blaulichtband

Die „vermissten“ Kinder der Blaulichtbande aus Werschau wurden am Samstag, 02.10.2021 alle gefunden. Das ist eine gute Nachricht. Auch wenn es sich hier bei der letzten Gruppenstunde der Kinderfeuerwehr um keinen Ernstfall handelte, hat die Rettungshundestaffel des DRK aus Limburg eindrucksvoll ihre Arbeit vorgestellt. Heute war es eine Übung und die Kinder waren allesamt begeistert, doch im letzten Monat wurden die Rettungshunde gleich viermal im richtigen Einsatz gefordert.

Mit vier Rettungshunden war die Rettungshundestaffel bei der Kinderfeuerwehr in Werschau zu Gast. Dirk Heuser, der stellvertretende Staffelleiter, hat den Kindern vieles über die Hunde verraten. Los ging es mit der Frage, wie gehe ich eigentlich mit einem Hund um? Wie kann man ihn anfassen, ohne dass er Angst bekommt? Die Kinder haben erfahren, dass man immer ruhig mit einem Hund sprechen muss und ihn nicht einfach so im Gesicht anfassen darf. Man sollte den Hund erstmal von der Seite streicheln oder am Rücken. Anne, die Hundetrainerin, hat verraten, warum die Hunde vermisste Personen überhaupt finden können. Durch die Millionen von Riechzellen ist der Hund dem Geruchsinn des Menschen haushoch überlegen. Bevor es mit dem praktischen Teil losgegangen ist, wurde die Ausrüstung vorgestellt. Neben dem so wichtigen Erste-Hilfe-Rucksack gehört noch so einiges mehr dazu. Da gibt es Arbeitshalsbänder und Hundegeschirr sowie eine lange Leine und so einiges mehr. Es gibt sogar die Möglichkeit, sich mit einem Hund in einem unwegsamen Gelände abzuseilen oder aufzusteigen.

Unter den Rettungshunden gibt es sogenannte Flächensuchhunde. Diese können in kürzester Zeit eine große Fläche nach vermissten Menschen absuchen. Außerdem gibt es noch Personenspürhunde, diese nehmen die Fährte zu einer bestimmten Person auf.

Spielerisch, mit viel Lob und dem ein oder anderen Leckerchen werden die Hunde für ihre große Aufgabe trainiert. Sogar ein Spielzeug kann hier bei manchen Hunden eine große Belohnung sein.

Nicht nur für die Kinder war der Besuch etwas Besonderes und Aufregendes. Auch die (teilweise noch sehr jungen) Hunde waren sehr neugierig auf die vielen Kinder. Mit dem praktischen Teil der Übungen hat Anubis, der 18 Monate alte Irish Setter, begonnen. Zuerst ist er noch etwas nervös durch die Menge der Kinder gelaufen, doch schon bei der zweiten Runde war er ganz entspannt und nur noch neugierig. Er trug schon sein Geschirr mit vielen Glöckchen und einigen Lichtchen, mit denen man ihn im weiten Gelände hören und besser sehen kann, und wusste schon genau was kommt. Anubis kennt genau den Unterschied zwischen dem Geruch von Menschen und Wildtieren. Mit einem Bellen signalisiert der Hund das Finden einer Person. Der Hund hat den Kindern sein Bellen vorgeführt und bekam dafür natürlich auch seine Belohnung. Auch der neun Monate alte Bruno, ein Labrador, der erst ganze neun Wochen in der Ausbildung zum Rettungshund ist, hat gezeigt, dass er schon bellen kann. Nachdem ein Kind der Kinderfeuerwehr sich versteckt hatte, hat der Flächensuchhund nicht lange gebraucht, um allen das Versteck zu verraten.

Der schwarze 3,5 Jahre alte Schäferhund Gaja, ein Personenspürhund, hat auch schnell die Fährte zu einem weiteren Kind aufgenommen, das sich von der Gruppe entfernt hatte. Mit Hilfe der Mütze des Kindes, hat der Hund den Geruch des Kindes erkannt und zielsicher genau dieses Kind gesucht und schnell gefunden und somit das Kommando „Such“ erfüllt.

Gleich zwei Kinder wurden von der erfahrenen 7,5 Jahre alten Schäferhündin Leni entdeckt. Leni ist ein Flächensuchhund und reagiert auf den Befehl „Such und Hilf“. Leni‘s Hundeführerin hat vor der Suche die Windrichtung mit Hilfe von Babypuder geprüft. Somit konnte sie ihren Hund bei der Suche unterstützen. Ohne Leine ist Leni blitzschnell losgelaufen und hat sich sehr über ihren Fund gefreut.

Am liebsten hätten sich alle Kinder der Blaulichtbande versteckt. Zum Abschluss des Trainings haben einige Kinder einen sogenannten Futterkreis gebildet. Die Hunde Bruno und Anubis sind von Kind zu Kind gelaufen und haben sich ihr Leckerchen abgeholt und gleichzeitig dabei gelernt, dass es etwas Gutes zu holen gibt bei den Menschenkindern.

Die Kinder hatten großen Spaß an der Übung der Rettungshundestaffel und die Hunde sicherlich auch. Als kleines Dankeschön für den Besuch bekamen die Gäste aus Limburg ein Körbchen mit Hunde Leckerchen und einen Applaus. Natürlich haben die Hunde auch noch die ein oder andere Streicheleinheit genossen.

Schon bald geht es für die Rettungshundestaffel in die nächste Übungseinheit. So werden die Hunde bestens für den Ernstfall ausgebildet. Wer einen jungen Hund hat und sich für die spannende Arbeit der Rettungshundestaffel in Limburg interessiert und selbst aktiv werden möchte, meldet sich bitte bei dem Team vom DRK.

Bericht: Manuela Eufinger / Bild: Marcel Auth

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Nachwuchs bei der Feuerwehr

Man könnte meinen, dass die Aktiven der Werschauer Feuerwehr die übungsfreie Zeit während der Corona-Pandemie anderweitig gut genutzt haben. So verzeichnen wir in diesem Jahr für den zukünftigen Fortbestand der Wehr, vier neuen Feuerwehr-Mädels und begrüßen Sophia, Lotta, Sophie Luise und Namika in den Reihen der Feuerwehr. Leider konnten hier aufgrund der aktuellen und vergangenen Situation keine Bäumchenstellen stattfinden, sodass der „Wanderstorch“ der Feuerwehr nun im September und Oktober immer für eine Woche bei den frischgebackenen Eltern Rast machen durfte. So reiste er in den vergangenen Wochen dreimal innerhalb von Werschau und sogar einmal über die Ortsgrenze hinaus nach Nauheim. Die Werschauer Feuerwehr gratuliert an dieser Stelle noch einmal recht herzlich zum Nachwuchs und wünscht den Familien für die Zukunft alles erdenklich Gute - in der Hoffnung, dass die vier Mädels in 6 Jahren in die Kinderfeuerwehr "Werschauer Blaulichtbande" einsteigen.


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„Amt oder Freizeit“ bei der Feuerwehr Werschau – Amt !

Noch im Februar wurden Andreas Eufinger mit seinem Stellvertreter Florian Huston als Wehrführer für die Freiwillige Feuerwehr Werschau bestellt. Der Amtseid wurde von Bürgermeister Frank Groos im kleinsten Rahmen vom neu bestellten Wehrführer Andreas Eufinger abgenommen, dies war aus der Situation heraus geboten, da damals noch keine Versammlungen stattfinden konnten. Umso größer war nun die Freude, als sich die Aktiven Versammlung der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Werschau am
Donnerstag, 09.09.2021 unter Corona Bedingungen zusammenfand und die erforderliche Wahl durchführen konnte. Ein wesentlicher Teil der Feuerwehrarbeit ist die Kameradschaft und der Zusammenhalt, so Eufinger in seiner Ansprache, und so war es möglich, dank hoher Impfquote und Hygienekonzept die Zusammenkunft durchzuführen. Gemeindebrandinspektor Michael Gläser bedankte sich, wie auch Bürgermeister Frank Groos – auch im Namen des Gemeindevorstandes - ausdrücklich für das hohe Engagement und die Arbeit der Werschauer Wehrleute auch und gerade in diesen besonderen Zeiten. Per Akklamation wurde in beiden Fällen einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen die große Unterstützung aus der Wehr sowie das hohe Vertrauen in die Gewählten deutlich. So wurden auch Shauni Jankowskyj als neue Jugendwartin und Corinne Hirschhäuser als ihre Vertreterin gewählt und die Werschauer Feuerwehr hat damit die Weichen in eine erfolgreiche Zukunft gestellt, so Bürgermeister Frank Groos, sei es doch schon schwer genug, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen, so ist die Bereitschaft der Übernahme von ehrenamtlichen Führungspositionen hoch anzurechnen. Gute Nachrichten gab es zur Freude der Anwesenden zu vermelden, da die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges (LF10) in Planung ist. Hierfür gründet sich in Kürze eine Arbeitsgruppe und der Antrag auf den Zuschuss beim Landkreis wurde genauso gestellt und ist im neuen Bedarfs- und Entwicklungsplan der Gemeinde Brechen aufgenommen. Peter Ehrlich/Foto-Ehrlich.de

Bildunterschrift 1: v.l.n.r.: Frank Groos (BM), Andreas Eufinger & Florian Huston (Wehrführung), Shauni Jankowskyj & Corinne Hirschhäuser (Jugendwartung) sowie Michael Gläser & Timo Kahlheber (Gemeindebrandinspektoren)


Bildunterschrift 2: Die neue Werschauer Wehrführung - Andreas Eufinger (li.) und Florian Huston (re.)

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Collage: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

65. Jahre Holger Asmussen

Ende Juli feierte unser Kamerad Holger Asmussen seinen 65. Geburtstag, mit diesem auch sein aktiver Feuerwehrdienst im Jahr 2021 nun leider endete. Holger hatte viele Jahre den Vereinsvorsitz inne und lenkte somit mit viel Geschick in dieser Zeit die Aktivitäten des Feuerwehrvereins. Als Atemschutzgeräteträger ist er nun der zweite Kamerad in der Geschichte der Werschauer Feuerwehr, welcher bis zum Ende seines aktiven Feuerwehrdienstes die Tauglichkeit als Atemschutzgeräteträger besaß.

Im Jahr 2004 absolvierte er seinen Atemschutzgeräteträgerlehrgang, mit welchem dann der jährliche Spaß an der Aral oder der HEM garantiert war. Mit stolzen 48 Jahren hatte Holgi sich damals noch darauf schulen lassen, in einem Alter, in dem andere die Atemschutzkarriere bereits beendet haben. Auch dies macht ihn zu einem weiteren Vorbild unserer 17 Atemschutzgeräteträger.

Sein letzter Einsatz unter Atemschutz ist noch gar nicht so lange her, am 04.08.2020 räumte er in der Adelheidstr. in Niederbrechen einen Dachboden leer. Am 16.09.2020 absolvierte er ganz in Ruhe seinen letzten jährlichen Streckendurchgang in Limburg. Eigentlich sollte es für Karl-Heinz und Holger einen ordentlichen gemeinsamen „Abschieds-Streckendurchgang“ geben, welchem Corona aber leider einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Seine Dienstzeit haben wir an seinem 65. Geburtstag mit einem kleinen Präsent gewürdigt.

 

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TÜV Hessen unterstützt Kinderfeuerwehr Werschau mit einer großzügigen Spende

Anlässlich des 30. Jubiläums der TÜV Technischen Überwachung Hessen GmbH wurde eine Aktion ins Leben gerufen, bei der 30 Herzensprojekte in Hessen mit einer Spende bedacht werden konnten. Da dies eine interne Aktion des TÜV Hessen war, waren die Mitarbeiter aufgefordert worden, (Herzens)-Projekte vorzuschlagen und zu beschreiben. Klaus Stillger, Mitarbeiter des TÜV Hessen, entschied sich für die Kinderfeuerwehr Brechen-Werschau als sein „Herzensprojekt“ und schickte seinen Vorschlag ins Rennen. Und tatsächlich war das Glück auf der Seite der Werschauer Blaulichtbande. Die Kinderfeuerwehr kam in die besten dreißig Projekte und wurde letztendlich mit einer Spende von 1.000,-€ bedacht. Zur Scheckübergabe traf sich das Betreuerteam mit Klaus Stillger am Samstag, 17.07.2021 vor dem Gerätehaus der Feuerwehr und der Spendenscheck wurde dankend entgegengenommen. Die Spende soll unter anderem für die Anschaffung eines Schwungtuchs, einer Experimentierbox, Warnwesten und T-Shirts für die Kinder verwendet werden. Des Weiteren sollen eine zweite Klappmaul-Feuerwehrpuppe und eine Spieletonne sowie weitere kleinere Überraschungen für die Kinder gekauft werden. Das Team freut sich nicht nur über die große finanzielle Unterstützung sehr, sondern auch, dass es nach den Sommerferien endlich wieder mit den praktischen Übungen weiter geht.

Bilder: Andreas Eufinger / FF Werschau

 

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  • Wer FFW 20110730 Grillen 40 Jahre Wettkampf HA (20)
  • 20190526 Kreisleistungsübungen in Villmar FE (382) MA


1971-2021 - 50 Jahre Wettkampfgruppe der Feuerwehr Werschau

Die Wettkampfgruppe der Werschauer Feuerwehr würde in diesem Jahr eigentlich ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Doch auch 2021 ist immer noch alles anders. Normalerweise treffen sich die Wettkämpfer ab Ostermontag jeden Sonntag zum gemeinsamen üben am Gerätehaus, um in der Regel Ende Mai in Villmar bei den Kreisleistungsübungen an den Start zu gehen. Seit Beginn der COVID-19 Pandemie im März 2020 ist aber wie überall, auch bei der Feuerwehr leider alles anders. Die Wettkämpfe fallen aus, der Übungsbetrieb wurde zum Großteil in Onlineschulungen abgehalten, die Fahrzeugbesatzungen im Einsatzfall wurden minimiert und Versammlungen sowie Veranstaltungen abgesagt. Eine Kameradschaftspflege wie man sie vor der Pandemie kannte, war plötzlich nicht mehr möglich, ersetzt doch das donnerstägliche Onlinetreffen ein persönliches zusammenkommen zu Übungen oder Gesprächen im Schulungsraum der Feuerwehr nicht.

Seit 17.10.1971 stellt die Werschauer Feuerwehr fast jährlich mindestens eine Mannschaft, die sich bei den Leistungsübungen mit anderen Feuerwehren misst. Die Leidenschaft an den Feuerwehrleistungsübungen erstreckte sich hier in manchen Familien sogar über mehrere Generationen.

In den letzten fünfzig Jahren waren diese Mannschaften immer sehr erfolgreich und erreichten gute Platzierungen auf 47 Kreis-, 29 Bezirks- und 16 Landesentscheiden aber auch bei zahlreichen Pokalwettkämpfen nahmen die Gruppen teil. Die beiden Werschauer Gruppen gingen bisher insgesamt 120-mal an den Start und wurden hierbei meistens von einem eigenen Fanclub begleitet. Auch waren in den vergangenen Jahren immer wieder Mitglieder der Feuerwehr Niederbrechen in die Werschauer Wettkampfgruppe integriert. In den vergangenen 50. Jahren erreichte die Wettkampfgruppe 22-mal den ersten Platz auf Kreiseben (zuletzt 2019) sowie 5-mal den ersten Platz auf Bezirkseben (zuletzt 2015). Auf Landesebene war bisher ein fünfter Platz im Jahr 1993 die beste Platzierung der Werschauer. Diese guten Ergebnisse waren meistens mit unvergessenen Siegesfeiern der Wettkämpfer und Schlachtenbummler mit der ein oder anderen Wassertaufe im Wörsbach verbunden. Zu den Schlachtenbummlern zählte auch immer der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Brechen.

Die Wettkampfgruppe der Werschauer Feuerwehr nahm am 29.08.1981 erstmals am Landeswettkampf teil und wurde bei 9 teilnehmenden Mannschaften mit 869 Punkten 7. Landessieger in Fulda.

Für die Teilnahme an den Feuerwehrleistungsübungen können die Teilnehmer die Leistungsabzeichen in Eisern, Bronze, Silber, Gold, Gold 5 und Gold 10 durch einen Zusatzfragebogen erreichen. Aber nicht nur als Teilnehmer bei den Leistungsübungen im eigenen Landkreis, sondern auch als Schiedsrichter in anderen Landkreisen, sind die Werschauer Wehrmänner schon viele Jahre aktiv beteiligt.

Die meisten Teilnahmen an Feuerwehrleistungsübungen haben bisher die Kameradinnen und Kameraden Markus Schütz (65-mal), Karl-Heinz Losert (54-mal), Angelika Viehmann (48-mal), Werner Kaufmann (41-mal), Florian Huston und Patrick Druck (beide 37-mal) absolviert.

Im Jahr 1987 erhielten die damaligen Wettkämpfer eine Medaille der Gemeinde für ihre guten Leistungen. Außerdem wurde der Wettkampfgruppe im Jahr 2013 in Anerkennung ihrer hervorragenden Leistungen und besonderen Verdienste sowie für besondere sportliche Leistungen die Ehrenurkunde der Gemeinde Brechen durch den Bürgermeister verliehen.

Das Jubiläum selbst kann in der aktuellen Zeit leider nicht gefeiert werden, wird aber wenn es die Lage zulässt, zu einem späteren Zeitpunkt im kleinen Rahmen nachgeholt.
Die Wettkämpfer hoffen alle sehr, dass sie im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise an den Leistungswettkämpfen teilnehmen können, sofern es der weitere Pandemieverlauf zulässt.

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 Collage: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

65. Jahre Karl-Heinz Losert
 
Mitte Mai feierte unser Kamerad Karl-Heinz Losert seinen 65. Geburtstag, mit diesem sein aktiver Feuerwehrdienst leider endete. In seiner Feuerwehrkarriere war er unteranderem als Jugendwart, Wehrführer und Atemschutzgeräteträger tätig. Letzteres führte er bis zum altersbedingten Ausscheiden aktiv aus, sodass er nun der erste Kamerad in der Geschichte der Werschauer Feuerwehr ist, welcher bis zum Ende seines aktiven Feuerwehrdienstes die Tauglichkeit als Atemschutzgeräteträger besaß.
 
Vom 23.08.1975 bis zum 31.08.1975 absolvierte er seinen Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Karl-Heinz kommt somit auf stolze 46 Jahre als aktiver Atemschutzgeräteträger. Bedenkt man, dass die meisten spätestens mit 50 Jahren aufhören, ist das eine sehr lange Zeit. Dies macht ihn zum großen Vorbild für all unsere 17 Atemschutzgeräteträger. Sein letzter Einsatz liegt schon etwas zurück und war am 31.08.2008 in Niederbrechen in der Jakob-Herlth-Str. Dort brannte ein Anbau in Holzständerbauweise, er wurde damals 3-mal unter Atemschutz eingesetzt.
 
Sein letzter Streckendurchgang war am 13.01.2020. Eigentlich sollte der wirklich letzte Streckendurchgang in diesem Jahr sein und auch was ganz Besonderes werden. Die Pandemie hat uns hier – wie bei so vielem – leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch haben wir seine lange Dienstzeit als Atemschutzgeräteträger mit einem kleinen Präsent gewürdigt.

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Florianstag bei den Brecher Wehren auch in Pandemiezeiten ein fester Termin

Niederbrechen/Oberbrechen/Werschau. Auch und gerade in Pandemiezeiten ist es wichtig, an besonderen Terminen im Jahr festzuhalten. Anfang Mai begehen die Feuerwehren der Gemeinde Brechen den Gedenktag des Schutzheiligen der Feuerwehren, des Heiligen St. Florian. St. Florian wurde im Jahre 304 seines christlichen Glaubens wegen zum Tode verurteilt und der Legende nach in der Nähe des Stiftes St. Florian in Linz begraben. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte der sonst sehr festlich und musikalisch umrahmt gefeierte Florianstag nun in kleiner Abordnung durchgeführt werden. Dennoch ist es ein großes Anliegen der Wehren, den gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. Gedacht wurde insbesondere der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder:  Dem Mitglied der Einsatzabteilung Oberbrechen, Björn Fluck, dem Ehrenmitglied aus Niederbrechen: Jakob Arnold, den fördernden Mitgliedern aus Oberbrechen: Brigitta Kürtell, Inge Wagner, Gerhard Knapp, Dieter Trost als förderndes Mitglied der Werschauer Wehr und den fördernden Mitgliedern aus Niederbrechen: Reinhard List, Willi Höhler, Wolfgang Litzinger und Doris Jung. Ihnen zu Ehren wurde am Ehrenmal auf dem Friedhof in Niederbrechen eine Blumenschale niedergelegt. 

Die aktuelle Zeit stellt auch die Feuerwehren vor große Belastungen, hebt Wehrführer Ralf Stahl in seiner Ansprache hervor. Viele Herausforderungen galt und gilt es zu bewältigen, ein „normaler“ Ausbildungs- und Übungsbetrieb ist ebenso wenig möglich, wie ein normaler Einsatzbetrieb. Dennoch dankte Ralf Stahl bei allen Einsatzkräften und ihren Familien für das entgegengebrachte Verständnis und den starken Zusammenhalt, der an jeder Ecke zu spüren ist und der durch diese besondere Zeit kraftvoll zu tragen in der Lage ist. Die aktuellen Entwicklungen sprechen dafür, dass – unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen – ein Treffen im Rahmen von Ausbildungen und Übungen auch in größerem Rahmen bald wieder möglich sein wird. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de, www.Feuerwehr-Oberbrechen.de und www.Feuerwehr-Werschau.de.

Text und Aufnahmen: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich 


  • 20111021 20111023 Fahrt Lutterow MA (116)
  • 19710430 Löschruppe vor neuem TSF FFW
  • 19800516 TSF beim Brand Eichhorn Bilder FF Wer 09
  • 20111023 Fahrt Lutterow Holger (13)
  • 20111022 Gruppembild Fahrzeuge und Personen in Lutterow HA (2)
  • 20111023 Fahrt Lutterow Holger (36)
  • 20181007 Übergabe an Feuerwehrmuseum Fussingen beim Oktoberfest Fladertreffen FE (85)


In den Rückspiegel geschaut

Der 30.04.1971 ist für die Freiwillige Feuerwehr Werschau ein besonderer Tag. In einer öffentlichen Feierstunde vor dem Gemeinschaftshaus übergibt Bürgermeister Gerhard Beck im Beisein von Kreisbrandinspektor Gemmer der Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug.

Erstmal nichts Besonderes aus heutiger Sicht. Eine Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug. Für die Werschauer Feuerwehr war es allerdings das erste Fahrzeug in ihrer Geschichte. Und auch der Ford Transit - liebevoll Transe genannt - hat bestimmt auch nicht erwartet das er zu so einer Feuerwehr kommt. Fing es doch schon bei der Unterbringung an. Das damalige Gerätehaus am Wörsbach war zu kurz für das Fahrzeug. Also wurde kurzerhand die Rückwand teilweise entfernt, damit die Motorhaube hindurch passte.

Als Feuerwehrauto kennt man ja irgendwann die berühmten vier Ecken in denen man in so einem Dorf zu Hause ist. Es gibt mal etwas weitere Strecken wie nach Limburg oder nach Weilburg, aber man ist ja eigentlich eher auf Kurzstrecken unterwegs. Nicht so bei der Werschauer Feuerwehr - hier gab es für den Transit die hessische Welt zu entdecken. Bei insgesamt 58 Kreis-, Bezirks- und sogar Landesentscheiden sind die Werschauer Feuerwehrleute bis 2002 oft mit großem Erfolg vertreten.

Insgesamt hat die „Transe“ die Feuerwehrleute bis 2002 zu über 180 Einsätzen gefahren. Der erste Einsatz war 1972 bei einem Brand in der Schreinerei Klaus Kramm (Eufinger) in Niederbrechen. Größerer Einsätze waren 1980 beim Brand der Wellpappenfabrik Eichhorn in Niederbrechen, 1985 beim Scheunenbrand Robert Höhler in Werschau, 1986 beim Brand der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen sowie 1991 beim Brand der "Rauscher Mühle“ in Niederbrechen. Das letzte öffentliche Auftreten war 2002 die Mitwirkung bei einer historischen Löschübung im Rahmen der Feierlichkeiten „75 Jahre Feuerwehr Werschau“. 3 Wehrführer haben in Werschau den Feuerwehrleuten vorgestanden.

Von jung bis alt war das Feuerwehrauto beliebt. Sei es bei der Brandschutzfrüherziehung im Kindergarten, bei Fahrten mit der Jugendfeuerwehr und natürlich auch bei der Einsatzabteilung. Wertvolle Dienste leistete das Auto z.B. auch bei der Sicherung von Umzügen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Vereinsjubiläen, beim Transport der Kirchenorgel bei Fronleichnamsprozessionen oder bei der Sicherstellung vieler Durchsagen im Ort mittels der eingebauten Lautsprecher.

2002 ging dann die gemeinsame Zeit nach 31 Jahren und einer Fahrleistung von 17.653 km bei der Feuerwehr Werschau zu Ende. Da freut man sich als Feuerwehrauto auf seinen wohlverdienten Ruhestand. Aber auch hier hatten die Werschauer für den Transit noch eine Überraschung parat.

Die Feuerwehr Dorf-Zechlin - eine Nachbarfeuerwehr der befreundeten Feuerwehr Lutterow in Brandenburg - war auf der Suche nach einem weiteren Fahrzeug. Also machte sich der Transit auf die weite Reise ins ferne Brandenburg. Hier versah er treu seinen Dienst bis auch hier im Jahr 2011 seine Ausmusterung anstand.

Was sollte nun mit dem Transit passieren? Immerhin ein großes Stück Werschauer Feuerwehrgeschichte. Die Idee ihn wieder in seine Heimat zu holen war schnell geboren. Verbunden mit einem Besuch der befreundeten Feuerwehr Lutterow, nahmen Micha Weil und Holger Asmussen die gemeinsame Heimreise mit dem Transit in Angriff. Sie ließen sich auch von Pannen nicht aufhalten und trafen spätabends mit Blaulicht und Martinshorn in Werschau ein.

Seit Anfang April 2012 steht der Transit – zunächst als Leihgabe und seit 2018 als Eigentum - im  Feuerwehrmuseum von Georg Höhler in Waldbrunn-Fussingen, Kirchgasse, ein Umzug in die neu gebauten Räume ist in diesem Jahr geplant . Die Feuerwehr Werschau freut sich, dass Georg Höhler sich unseres Fahrzeugs angenommen hat und somit ein Stück Werschauer Feuerwehrgeschichte erhalten bleibt.

Liebe Transe, wir senden dir zum heutigen Ehrentag die allerbesten Wünsche aus Werschau und wünschen dir immer eine Handbreit Benzin im Tank.

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Osterrallye der Kinderfeuerwehr „Werschauer Blaulichtbande“

Aller Anfang ist schwer, heißt es im Volksmund. Doch wer hätte bei der Gründung der Kinderfeuerwehr Werschau im vergangenen Jahr gleich an die Hürden einer Pandemie gedacht? Der gut vorbereitete Dienstplan mit vielen schönen Ideen und Aktionen konnte nicht wie geplant verwirklicht werden. Treffen nach Hygienekonzept in mehreren Gruppen war möglich, erschwerte aber die Jugendarbeit sehr. Auch in den Zeiten des Kontaktverbots etwas miteinander erleben ist nicht einfach. Den Kontakt zu halten auf Distanz ist gerade mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren schwierig. Geht es bei der Kinderfeuerwehr nicht um Erleben, Miteinander, Kameradschaft, Freundschaft und ein klein wenig Abenteuer? Trotz des Stolpersteins wurden einige Aktionen durchgeführt und das Angebot der Feuerwehr Werschau fand großen Zuspruch bei den Kindern und Eltern.

Hoffnung haben die Betreuer der Blaulichtbande auf dieses Frühjahr gesetzt. Ein richtiges Treffen schien greifbar nah. Doch die Wirklichkeit ist anders und Alternativen sind gefragt. 
Unter dem Motto „Heute kommt ihr mal zu uns“ für die Kinder der Blaulichtbande eine Osterrallye quer durch Werschau mit abwechslungsreichen Stationen statt. Innerhalb von einer Woche haben die Kinder die Möglichkeit, vollkommen kontaktlos kleine Aufgaben an verschiedenen Stationen zu erfüllen. Bei jedem Betreuer zu Hause finden die Kinder eine Station sowie an markanten Punkten in Werschau. Hier gilt es, nach Hasen und Ostereiern Ausschau zu halten oder herauszufinden, wer oder was auf dem Dach ist.

Nach einem Unterflurhydranten darf gesucht werden und ein kleiner Buchstabensalat muss auch in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Rund um das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Werschau, gibt es auch ein paar Fragen zu beantworten. Nicht zuletzt die wichtige Frage nach der Notrufnummer für den Ernstfall. Ein lustiges Suchbild im Schaukasten der Feuerwehr lädt jeden dazu ein, die beigefügten Fragen zu beantworten. Ihre Zielsicherheit dürfen die Kinder bei der Station „Wasser Marsch“ unter Beweis stellen. Zwar wird hier kein echtes Feuer gelöscht, doch auch Plastikbecher tun es für den Anfang.

Bei der Dorfrallye ist für jeden was dabei und natürlich ist die ganze Familie zur Teilnahme eingeladen. Die Rallye dauert ca. 1,5 Stunden, in denen man den Alltag etwas vergessen kann. Nachdem die Kinder ihre Aufgaben erfüllt haben, bei denen es in erster Linie um Spaß und nicht exakt um die richtige Lösung der Aufgabe geht, kommt auch noch der Osterhase mit einer kleinen Belohnung vorbei. Über die positiven und herzlichen Rückmeldungen der Eltern freuen sich die Betreuer der Blaulichtbande sehr. Zeigt es doch, dass sie auf dem richtigen Weg sind, um den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern. © Text: Kinderfeuerwehr Werschau

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  • 20191210 Schwellbrand, Grabenstr., Werschau (17)


Werschau bekommt ein neues Löschfahrzeug

Brechen-Werschau. Einstimmig wurde in der Gemeindevertretung die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes für die Feuerwehren der Gemeinde beschlossen ...

Damit ist die Basis für die Feuerwehren in der Gemeinde für die nächsten zehn Jahre gelegt, insbesondere auch die Fortschreibung des Fahrzeugkonzeptes und die Investitionsplanung. Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug für Niederbrechen war bereits im Haushalt 2020 genehmigt, so dass nun als nächste Ersatzbeschaffung mit dem Bedarfs- und Entwicklungsplan ein neues Löschfahrzeug (LF 10) für den Standort Werschau beschlossen wurde.

"Mit dem LF10 in Werschau bekommt die Feuerwehr der Gemeinde Brechen nicht nur einen Ersatz für das inzwischen über 25 Jahre alte TSF-W, sondern ist damit auch zukunftssicher gemäß den Vorgaben des Bedarfs- und Entwicklungsplanes ausgerüstet. Wir als Gemeinde haben die Pflicht, dass unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden die nötige Ausrüstung zur Verfügung haben, um unsere aller Leben zu schützen, daher bin ich sehr froh, dass hier die Gemeindevertretung geschlossen für den Bedarfs- und Entwicklungsplan gestimmt hat", so Bürgermeister Frank Groos. red

Pressetext: © Nassauischen Neuen Presse


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© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

Andreas Eufinger als neuer Wehrführer in Werschau bestellt

Werschau. Nach der kürzlich online durchgeführten Wahl von Angelika Viehmann zur ersten Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Werschau, stand sie als Wehrführerin nicht mehr zur Verfügung. Daher galt es nun, das Amt des Wehrführers neu zu besetzen. Angelika Viehmann war seit 2013 Wehführerin (seit 2009 stellv. Wehrführerin) und übergab die rote Funktionsweste nun mit den besten Wünschen an Andreas Eufinger. Normalerweise erfolgt die Wahl des Wehrführers im Rahmen einer Jahreshauptversammlung, die jedoch situationsbedingt derzeit nicht möglich ist. Auf der Grundlage des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Hessisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz - HBKG) wurde nun durch das Gemeindeparlament Andreas Eufinger als Wehrführer bestellt. Diese Bestellung erfolgt auf Zeit zunächst bis 31.07.2021. Damit das Amt des Wehrführers auch rechtlich in Kraft treten kann, war noch der offizielle Akt der Ernennung erforderlich. Im Anschluss daran wurde Florian Huston als stellvertretender Wehrführer bestellt – auch dies auf Zeit bis 31.07.2021. Disziplinarisch ist die Berufung ein wichtiges Element, da Ehrenbeamte wie auch alle anderen Beamte besonderen strafrechtlichen Vorschriften unterliegen, bspw. bezüglich Bestechlichkeit und Vorteilsannahme. Da Florian Huston bereits für sein begleitetes Amt als stellvertretender Wehrführer 2013 seinen Amtseid abgelegt hat, wurde nun noch Andreas Eufinger für seine Aufgabe der Amtseid abgenommen. Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Werschau auch auf der Webseite unter www.Feuerwehr-Werschau.de

Text und Bilder: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

 


© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

„Fasching-to-go“ Aktion der Kinderfeuerwehr „Blaulichtbande“ Werschau

Fasching steht vor der Tür, wie gerne hätte das Betreuerteam der Kinderfeuerwehr „Blaulichtbande“ eine tolle Kostümparty mit allen Kindern im Feuerwehrhaus in Werschau gefeiert. Doch leider musste diese Corona-bedingt ausfallen. Um den Kindern trotzdem ein wenig Faschingsstimmung nach Hause zu bringen, besuchte eine kleine Abordnung des Teams die Kinder am Sonntag, 07.02.2021 unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zuhause und überreichte ihnen einen Faschingskreppel sowie eine Fasching-to-go Tüte. Die bunte Tüte war gefüllt mit Konfetti, Luftschlangen, Luftballons und einer kleinen Tröte, sodass die Kinder ihre Faschingsparty auch in den eigenen vier Wänden feiern können.

Außerdem hatten die Betreuer die Kinder im Vorfeld gebeten, ihnen Fotos von sich in ihren Faschingskostümen zu schicken. Diese schönen Kostümbilder werden jetzt im Schaukasten der Feuerwehr ausgestellt und sind ab sofort dort zu bewundern. Das Team der Kinderfeuerwehr hofft, dass die Faschingsparty im nächsten Jahr dann in der Feuerwehr stattfindet und sendet ein dreifach donnerndes „HELAU“!

Aufnahme: FOTO-EHRLICH.de  / Peter Ehrlich


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Hochemotionaler Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Werschau im mitgliederstärksten Jahr

Am Samstag, 06.02.2021 war ein besonderer Abend für die Feuerwehr Werschau in einem besonderen Jahr. So stand Wehrführerin Angelika Viehmann nach 12 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Von 1987-2009 war sie Jugendwartin, von 2000-2013 Gemeindejugendfeuerwehrwartin und von 2009-2021 Wehrführerin. Wie sehr sie gemocht und wertgeschätzt wurde, konnte man an den emotionalen Reaktionen sehen und trotz der online durchgeführten Jahreshauptversammlung förmlich spüren. Gleichsam herzlich und dankbar wurde auch Ralf Trost aus seinem Amt als Kassierer nach 23 Jahren verabschiedet. Andreas Eufinger war sieben Jahre  1. und  2. Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Werschau e.V.(2014-2018 2.Vorsitzender, 2018-2021 1.Vorsitzender). Bedingt durch die aktuelle Situation fanden die Neuwahlen online statt. Zum neuen Kassierer wurde Marvin Steinebach gewählt. Angelika Viehmann wurde von der fast 50 köpfigen Mitgliederversammlung zur neuen 1.Vorsitzenden gewählt. 

Zu 21 Einsätzen rückte die Feuerwehr Werschau im vergangenen Jahr aus – hiervon 15 Feueralarme. Die Alters- und Ehrenabteilung der Wehr besteht derzeit aus 13 Mitgliedern (eine weiblich). Die Wandergruppe Ü60 tritt sich seit über acht Jahren zum Mittwochnachmittag-Wandern, um Ziele in der näheren und fernen Umgebung zu erkunden. Auch hier fanden ab März jedoch weniger Wanderungen statt. Die Abteilung freut sich über weitere Mitstreiter, auch, wenn diese noch nicht zur Abteilung zugehörig sind. 

Auch die Feuerwehr Werschau verlegte während des Lockdowns ihre Übungs- und Ausbildungsaktivitäten in den virtuellen Raum, die sehr gut angenommen wurden. 1.118 Stunden Weiterbildung kamen insgesamt zusammen. Hinzu kommen sechs Stunden Brandschutzfrüherziehung im Kindergarten, 251 Stunden Lehrgänge und Seminare, 155 Stunden Einsätze, 289 Stunden Jugendarbeit, 96 Stunden Kinderfeuerwehr

und 395 Stunden Teilnahme an Sitzungen. Somit ergibt sich für das Jahr 2020 eine Summe von 2310 Stunden. Die Einsatzabteilung bestand Ende 2019 aus 36 Mitgliedern, 30 männliche und sechs weibliche. Gleich fünf aktive Kamerad/innen konnten in die Einsatzabteilung auf- bzw. übernommen werden. Der Mitgliederstand verzeichnet zum 31.12.2020 40 Personen. Davon sind 31 männlich und neun weiblich. Somit hat sich die Zahl der aktiven um vier Personen erhöht. Dies ist seit Bestehen der Feuerwehr Werschau der höchste Stand an aktiven Kameraden/innen. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch die Gründung der Kinderfeuerwehr, der „Werschauer Blaulichtbande“ zu nennen. Die Kinderfeuerwehr hat sich den Jugendraum hergerichtet und freut sich nun mit bereits 16 Mitgliedern am Start zu sein. Im vergangenen Jahr gab es noch einen Auftritt der Tanzgruppe der Wehr bei den Kappensitzungen. Der Florianstag wurde im stillen Rahmen gedacht, denn auch und gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, das Gedenken der gefallenen und gestorbenen Mitglieder der Feuerwehren der Gemeinde Brechen zu wahren. 

Auch die Ausbildung der Jugendfeuerwehr erfolgte überwiegend online, aber es gab auch viele praktische Momente, in denen dem Feuerwehrnachwuchs Feuerwehrfachwissen in Theorie und Praxis vermittelt werden konnte. 

Fünf Kameraden durften in dem vergangenen Jahr Online-Ehrungen erhalten. Für 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr bekamen Armin Kramkowski und Mike Viehmann eine Anerkennungsprämie vom Land Hessen, sowie Marc Kaulakis für 20 Jahre. Eine Anerkennungsprämie von der Gemeinde bekamen Andreas Eufinger für 25 Jahre und Karl-Heinz Losert für 45 Jahre.

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