Freiwillige Feuerwehr Werschau e. V.

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Feuerwehr aktuell - 2021

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Florianstag bei den Brecher Wehren auch in Pandemiezeiten ein fester Termin

Niederbrechen/Oberbrechen/Werschau. Auch und gerade in Pandemiezeiten ist es wichtig, an besonderen Terminen im Jahr festzuhalten. Anfang Mai begehen die Feuerwehren der Gemeinde Brechen den Gedenktag des Schutzheiligen der Feuerwehren, des Heiligen St. Florian. St. Florian wurde im Jahre 304 seines christlichen Glaubens wegen zum Tode verurteilt und der Legende nach in der Nähe des Stiftes St. Florian in Linz begraben. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte der sonst sehr festlich und musikalisch umrahmt gefeierte Florianstag nun in kleiner Abordnung durchgeführt werden. Dennoch ist es ein großes Anliegen der Wehren, den gefallenen, vermissten und verstorbenen Mitgliedern zu gedenken. Gedacht wurde insbesondere der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder:  Dem Mitglied der Einsatzabteilung Oberbrechen, Björn Fluck, dem Ehrenmitglied aus Niederbrechen: Jakob Arnold, den fördernden Mitgliedern aus Oberbrechen: Brigitta Kürtell, Inge Wagner, Gerhard Knapp, Dieter Trost als förderndes Mitglied der Werschauer Wehr und den fördernden Mitgliedern aus Niederbrechen: Reinhard List, Willi Höhler, Wolfgang Litzinger und Doris Jung. Ihnen zu Ehren wurde am Ehrenmal auf dem Friedhof in Niederbrechen eine Blumenschale niedergelegt. 

Die aktuelle Zeit stellt auch die Feuerwehren vor große Belastungen, hebt Wehrführer Ralf Stahl in seiner Ansprache hervor. Viele Herausforderungen galt und gilt es zu bewältigen, ein „normaler“ Ausbildungs- und Übungsbetrieb ist ebenso wenig möglich, wie ein normaler Einsatzbetrieb. Dennoch dankte Ralf Stahl bei allen Einsatzkräften und ihren Familien für das entgegengebrachte Verständnis und den starken Zusammenhalt, der an jeder Ecke zu spüren ist und der durch diese besondere Zeit kraftvoll zu tragen in der Lage ist. Die aktuellen Entwicklungen sprechen dafür, dass – unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen – ein Treffen im Rahmen von Ausbildungen und Übungen auch in größerem Rahmen bald wieder möglich sein wird. Mehr Informationen zur Arbeit der Wehren unter www.Feuerwehr-Niederbrechen.de, www.Feuerwehr-Oberbrechen.de und www.Feuerwehr-Werschau.de.

Text und Aufnahmen: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich 



In den Rückspiegel geschaut

Der 30.04.1971 ist für die Freiwillige Feuerwehr Werschau ein besonderer Tag. In einer öffentlichen Feierstunde vor dem Gemeinschaftshaus übergibt Bürgermeister Gerhard Beck im Beisein von Kreisbrandinspektor Gemmer der Feuerwehr ein neues Löschfahrzeug.

Erstmal nichts Besonderes aus heutiger Sicht. Eine Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug. Für die Werschauer Feuerwehr war es allerdings das erste Fahrzeug in ihrer Geschichte. Und auch der Ford Transit - liebevoll Transe genannt - hat bestimmt auch nicht erwartet das er zu so einer Feuerwehr kommt. Fing es doch schon bei der Unterbringung an. Das damalige Gerätehaus am Wörsbach war zu kurz für das Fahrzeug. Also wurde kurzerhand die Rückwand teilweise entfernt, damit die Motorhaube hindurch passte.

Als Feuerwehrauto kennt man ja irgendwann die berühmten vier Ecken in denen man in so einem Dorf zu Hause ist. Es gibt mal etwas weitere Strecken wie nach Limburg oder nach Weilburg, aber man ist ja eigentlich eher auf Kurzstrecken unterwegs. Nicht so bei der Werschauer Feuerwehr - hier gab es für den Transit die hessische Welt zu entdecken. Bei insgesamt 58 Kreis-, Bezirks- und sogar Landesentscheiden sind die Werschauer Feuerwehrleute bis 2002 oft mit großem Erfolg vertreten.

Insgesamt hat die „Transe“ die Feuerwehrleute bis 2002 zu über 180 Einsätzen gefahren. Der erste Einsatz war 1972 bei einem Brand in der Schreinerei Klaus Kramm (Eufinger) in Niederbrechen. Größerer Einsätze waren 1980 beim Brand der Wellpappenfabrik Eichhorn in Niederbrechen, 1985 beim Scheunenbrand Robert Höhler in Werschau, 1986 beim Brand der Schreinerei Rudloff in Oberbrechen sowie 1991 beim Brand der "Rauscher Mühle“ in Niederbrechen. Das letzte öffentliche Auftreten war 2002 die Mitwirkung bei einer historischen Löschübung im Rahmen der Feierlichkeiten „75 Jahre Feuerwehr Werschau“. 3 Wehrführer haben in Werschau den Feuerwehrleuten vorgestanden.

Von jung bis alt war das Feuerwehrauto beliebt. Sei es bei der Brandschutzfrüherziehung im Kindergarten, bei Fahrten mit der Jugendfeuerwehr und natürlich auch bei der Einsatzabteilung. Wertvolle Dienste leistete das Auto z.B. auch bei der Sicherung von Umzügen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Vereinsjubiläen, beim Transport der Kirchenorgel bei Fronleichnamsprozessionen oder bei der Sicherstellung vieler Durchsagen im Ort mittels der eingebauten Lautsprecher.

2002 ging dann die gemeinsame Zeit nach 31 Jahren und einer Fahrleistung von 17.653 km bei der Feuerwehr Werschau zu Ende. Da freut man sich als Feuerwehrauto auf seinen wohlverdienten Ruhestand. Aber auch hier hatten die Werschauer für den Transit noch eine Überraschung parat.

Die Feuerwehr Dorf-Zechlin - eine Nachbarfeuerwehr der befreundeten Feuerwehr Lutterow in Brandenburg - war auf der Suche nach einem weiteren Fahrzeug. Also machte sich der Transit auf die weite Reise ins ferne Brandenburg. Hier versah er treu seinen Dienst bis auch hier im Jahr 2011 seine Ausmusterung anstand.

Was sollte nun mit dem Transit passieren? Immerhin ein großes Stück Werschauer Feuerwehrgeschichte. Die Idee ihn wieder in seine Heimat zu holen war schnell geboren. Verbunden mit einem Besuch der befreundeten Feuerwehr Lutterow, nahmen Micha Weil und Holger Asmussen die gemeinsame Heimreise mit dem Transit in Angriff. Sie ließen sich auch von Pannen nicht aufhalten und trafen spätabends mit Blaulicht und Martinshorn in Werschau ein.

Seit Anfang April 2012 steht der Transit – zunächst als Leihgabe und seit 2018 als Eigentum - im  Feuerwehrmuseum von Georg Höhler in Waldbrunn-Fussingen, Kirchgasse, ein Umzug in die neu gebauten Räume ist in diesem Jahr geplant . Die Feuerwehr Werschau freut sich, dass Georg Höhler sich unseres Fahrzeugs angenommen hat und somit ein Stück Werschauer Feuerwehrgeschichte erhalten bleibt.

Liebe Transe, wir senden dir zum heutigen Ehrentag die allerbesten Wünsche aus Werschau und wünschen dir immer eine Handbreit Benzin im Tank.


Osterrallye der Kinderfeuerwehr „Werschauer Blaulichtbande“

Aller Anfang ist schwer, heißt es im Volksmund. Doch wer hätte bei der Gründung der Kinderfeuerwehr Werschau im vergangenen Jahr gleich an die Hürden einer Pandemie gedacht? Der gut vorbereitete Dienstplan mit vielen schönen Ideen und Aktionen konnte nicht wie geplant verwirklicht werden. Treffen nach Hygienekonzept in mehreren Gruppen war möglich, erschwerte aber die Jugendarbeit sehr. Auch in den Zeiten des Kontaktverbots etwas miteinander erleben ist nicht einfach. Den Kontakt zu halten auf Distanz ist gerade mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren schwierig. Geht es bei der Kinderfeuerwehr nicht um Erleben, Miteinander, Kameradschaft, Freundschaft und ein klein wenig Abenteuer? Trotz des Stolpersteins wurden einige Aktionen durchgeführt und das Angebot der Feuerwehr Werschau fand großen Zuspruch bei den Kindern und Eltern.

Hoffnung haben die Betreuer der Blaulichtbande auf dieses Frühjahr gesetzt. Ein richtiges Treffen schien greifbar nah. Doch die Wirklichkeit ist anders und Alternativen sind gefragt. 
Unter dem Motto „Heute kommt ihr mal zu uns“ für die Kinder der Blaulichtbande eine Osterrallye quer durch Werschau mit abwechslungsreichen Stationen statt. Innerhalb von einer Woche haben die Kinder die Möglichkeit, vollkommen kontaktlos kleine Aufgaben an verschiedenen Stationen zu erfüllen. Bei jedem Betreuer zu Hause finden die Kinder eine Station sowie an markanten Punkten in Werschau. Hier gilt es, nach Hasen und Ostereiern Ausschau zu halten oder herauszufinden, wer oder was auf dem Dach ist.

Nach einem Unterflurhydranten darf gesucht werden und ein kleiner Buchstabensalat muss auch in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Rund um das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Werschau, gibt es auch ein paar Fragen zu beantworten. Nicht zuletzt die wichtige Frage nach der Notrufnummer für den Ernstfall. Ein lustiges Suchbild im Schaukasten der Feuerwehr lädt jeden dazu ein, die beigefügten Fragen zu beantworten. Ihre Zielsicherheit dürfen die Kinder bei der Station „Wasser Marsch“ unter Beweis stellen. Zwar wird hier kein echtes Feuer gelöscht, doch auch Plastikbecher tun es für den Anfang.

Bei der Dorfrallye ist für jeden was dabei und natürlich ist die ganze Familie zur Teilnahme eingeladen. Die Rallye dauert ca. 1,5 Stunden, in denen man den Alltag etwas vergessen kann. Nachdem die Kinder ihre Aufgaben erfüllt haben, bei denen es in erster Linie um Spaß und nicht exakt um die richtige Lösung der Aufgabe geht, kommt auch noch der Osterhase mit einer kleinen Belohnung vorbei. Über die positiven und herzlichen Rückmeldungen der Eltern freuen sich die Betreuer der Blaulichtbande sehr. Zeigt es doch, dass sie auf dem richtigen Weg sind, um den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern. © Text: Kinderfeuerwehr Werschau


Werschau bekommt ein neues Löschfahrzeug

Brechen-Werschau. Einstimmig wurde in der Gemeindevertretung die Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes für die Feuerwehren der Gemeinde beschlossen ...

Damit ist die Basis für die Feuerwehren in der Gemeinde für die nächsten zehn Jahre gelegt, insbesondere auch die Fortschreibung des Fahrzeugkonzeptes und die Investitionsplanung. Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug für Niederbrechen war bereits im Haushalt 2020 genehmigt, so dass nun als nächste Ersatzbeschaffung mit dem Bedarfs- und Entwicklungsplan ein neues Löschfahrzeug (LF 10) für den Standort Werschau beschlossen wurde.

"Mit dem LF10 in Werschau bekommt die Feuerwehr der Gemeinde Brechen nicht nur einen Ersatz für das inzwischen über 25 Jahre alte TSF-W, sondern ist damit auch zukunftssicher gemäß den Vorgaben des Bedarfs- und Entwicklungsplanes ausgerüstet. Wir als Gemeinde haben die Pflicht, dass unsere Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden die nötige Ausrüstung zur Verfügung haben, um unsere aller Leben zu schützen, daher bin ich sehr froh, dass hier die Gemeindevertretung geschlossen für den Bedarfs- und Entwicklungsplan gestimmt hat", so Bürgermeister Frank Groos. red

Pressetext: © Nassauischen Neuen Presse


© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

Andreas Eufinger als neuer Wehrführer in Werschau bestellt

Werschau. Nach der kürzlich online durchgeführten Wahl von Angelika Viehmann zur ersten Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Werschau, stand sie als Wehrführerin nicht mehr zur Verfügung. Daher galt es nun, das Amt des Wehrführers neu zu besetzen. Angelika Viehmann war seit 2013 Wehführerin (seit 2009 stellv. Wehrführerin) und übergab die rote Funktionsweste nun mit den besten Wünschen an Andreas Eufinger. Normalerweise erfolgt die Wahl des Wehrführers im Rahmen einer Jahreshauptversammlung, die jedoch situationsbedingt derzeit nicht möglich ist. Auf der Grundlage des Hessischen Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (Hessisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz - HBKG) wurde nun durch das Gemeindeparlament Andreas Eufinger als Wehrführer bestellt. Diese Bestellung erfolgt auf Zeit zunächst bis 31.07.2021. Damit das Amt des Wehrführers auch rechtlich in Kraft treten kann, war noch der offizielle Akt der Ernennung erforderlich. Im Anschluss daran wurde Florian Huston als stellvertretender Wehrführer bestellt – auch dies auf Zeit bis 31.07.2021. Disziplinarisch ist die Berufung ein wichtiges Element, da Ehrenbeamte wie auch alle anderen Beamte besonderen strafrechtlichen Vorschriften unterliegen, bspw. bezüglich Bestechlichkeit und Vorteilsannahme. Da Florian Huston bereits für sein begleitetes Amt als stellvertretender Wehrführer 2013 seinen Amtseid abgelegt hat, wurde nun noch Andreas Eufinger für seine Aufgabe der Amtseid abgenommen. Mehr Informationen zur Arbeit der Feuerwehr Werschau auch auf der Webseite unter www.Feuerwehr-Werschau.de

Text und Bilder: FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

 


© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

„Fasching-to-go“ Aktion der Kinderfeuerwehr „Blaulichtbande“ Werschau

Fasching steht vor der Tür, wie gerne hätte das Betreuerteam der Kinderfeuerwehr „Blaulichtbande“ eine tolle Kostümparty mit allen Kindern im Feuerwehrhaus in Werschau gefeiert. Doch leider musste diese Corona-bedingt ausfallen. Um den Kindern trotzdem ein wenig Faschingsstimmung nach Hause zu bringen, besuchte eine kleine Abordnung des Teams die Kinder am Sonntag, 07.02.2021 unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln zuhause und überreichte ihnen einen Faschingskreppel sowie eine Fasching-to-go Tüte. Die bunte Tüte war gefüllt mit Konfetti, Luftschlangen, Luftballons und einer kleinen Tröte, sodass die Kinder ihre Faschingsparty auch in den eigenen vier Wänden feiern können.

Außerdem hatten die Betreuer die Kinder im Vorfeld gebeten, ihnen Fotos von sich in ihren Faschingskostümen zu schicken. Diese schönen Kostümbilder werden jetzt im Schaukasten der Feuerwehr ausgestellt und sind ab sofort dort zu bewundern. Das Team der Kinderfeuerwehr hofft, dass die Faschingsparty im nächsten Jahr dann in der Feuerwehr stattfindet und sendet ein dreifach donnerndes „HELAU“!

Aufnahme: FOTO-EHRLICH.de  / Peter Ehrlich


© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich

Hochemotionaler Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Werschau im mitgliederstärksten Jahr

Am Samstag, 06.02.2021 war ein besonderer Abend für die Feuerwehr Werschau in einem besonderen Jahr. So stand Wehrführerin Angelika Viehmann nach 12 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Von 1987-2009 war sie Jugendwartin, von 2000-2013 Gemeindejugendfeuerwehrwartin und von 2009-2021 Wehrführerin. Wie sehr sie gemocht und wertgeschätzt wurde, konnte man an den emotionalen Reaktionen sehen und trotz der online durchgeführten Jahreshauptversammlung förmlich spüren. Gleichsam herzlich und dankbar wurde auch Ralf Trost aus seinem Amt als Kassierer nach 23 Jahren verabschiedet. Andreas Eufinger war sieben Jahre  1. und  2. Vorsitzender des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Werschau e.V.(2014-2018 2.Vorsitzender, 2018-2021 1.Vorsitzender). Bedingt durch die aktuelle Situation fanden die Neuwahlen online statt. Zum neuen Kassierer wurde Marvin Steinebach gewählt. Angelika Viehmann wurde von der fast 50 köpfigen Mitgliederversammlung zur neuen 1.Vorsitzenden gewählt. 

Zu 21 Einsätzen rückte die Feuerwehr Werschau im vergangenen Jahr aus – hiervon 15 Feueralarme. Die Alters- und Ehrenabteilung der Wehr besteht derzeit aus 13 Mitgliedern (eine weiblich). Die Wandergruppe Ü60 tritt sich seit über acht Jahren zum Mittwochnachmittag-Wandern, um Ziele in der näheren und fernen Umgebung zu erkunden. Auch hier fanden ab März jedoch weniger Wanderungen statt. Die Abteilung freut sich über weitere Mitstreiter, auch, wenn diese noch nicht zur Abteilung zugehörig sind. 

Auch die Feuerwehr Werschau verlegte während des Lockdowns ihre Übungs- und Ausbildungsaktivitäten in den virtuellen Raum, die sehr gut angenommen wurden. 1.118 Stunden Weiterbildung kamen insgesamt zusammen. Hinzu kommen sechs Stunden Brandschutzfrüherziehung im Kindergarten, 251 Stunden Lehrgänge und Seminare, 155 Stunden Einsätze, 289 Stunden Jugendarbeit, 96 Stunden Kinderfeuerwehr

und 395 Stunden Teilnahme an Sitzungen. Somit ergibt sich für das Jahr 2020 eine Summe von 2310 Stunden. Die Einsatzabteilung bestand Ende 2019 aus 36 Mitgliedern, 30 männliche und sechs weibliche. Gleich fünf aktive Kamerad/innen konnten in die Einsatzabteilung auf- bzw. übernommen werden. Der Mitgliederstand verzeichnet zum 31.12.2020 40 Personen. Davon sind 31 männlich und neun weiblich. Somit hat sich die Zahl der aktiven um vier Personen erhöht. Dies ist seit Bestehen der Feuerwehr Werschau der höchste Stand an aktiven Kameraden/innen. Besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch die Gründung der Kinderfeuerwehr, der „Werschauer Blaulichtbande“ zu nennen. Die Kinderfeuerwehr hat sich den Jugendraum hergerichtet und freut sich nun mit bereits 16 Mitgliedern am Start zu sein. Im vergangenen Jahr gab es noch einen Auftritt der Tanzgruppe der Wehr bei den Kappensitzungen. Der Florianstag wurde im stillen Rahmen gedacht, denn auch und gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, das Gedenken der gefallenen und gestorbenen Mitglieder der Feuerwehren der Gemeinde Brechen zu wahren. 

Auch die Ausbildung der Jugendfeuerwehr erfolgte überwiegend online, aber es gab auch viele praktische Momente, in denen dem Feuerwehrnachwuchs Feuerwehrfachwissen in Theorie und Praxis vermittelt werden konnte. 

Fünf Kameraden durften in dem vergangenen Jahr Online-Ehrungen erhalten. Für 10 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr bekamen Armin Kramkowski und Mike Viehmann eine Anerkennungsprämie vom Land Hessen, sowie Marc Kaulakis für 20 Jahre. Eine Anerkennungsprämie von der Gemeinde bekamen Andreas Eufinger für 25 Jahre und Karl-Heinz Losert für 45 Jahre.

© FOTO-EHRLICH.de/Peter Ehrlich